Bewertung:

Das Buch „Godfather: The Intimate Francis Ford Coppola“ von Gene Phillips bietet eine fesselnde und aufschlussreiche Erkundung von Francis Ford Coppolas Leben und Werk, wobei der Schwerpunkt auf seinen Filmen liegt, mit einer gründlichen und gut recherchierten Erzählung, die dem Leser zugänglich ist. Das Buch enthält sowohl biografische Details als auch Analysen von Coppolas filmischen Errungenschaften sowie kritische Anmerkungen zu den Höhen und Tiefen seiner Karriere. Allerdings leidet es unter einigen strukturellen Entscheidungen, die den Leser hinsichtlich der Chronologie der Ereignisse verwirren könnten.
Vorteile:⬤ Hervorragende Quelle für Studenten und Filmwissenschaftler.
⬤ Gute Recherche und fundierte Kenntnisse des Autors, Gene Phillips.
⬤ Fesselnder Schreibstil, der sich gut lesen lässt.
⬤ Bietet tiefe Einblicke in Coppolas Filme und den Prozess des Filmemachens.
⬤ Ausgewogene Herangehensweise, die unterschiedliche Meinungen zu Filmrankings respektiert.
⬤ Einige Leser könnten die nicht chronologische Gliederung verwirrend finden.
⬤ Gelegentliche persönliche Anekdoten von Phillips können als unnötig oder aufdringlich empfunden werden.
⬤ Geringfügige typografische Fehler, wie z.B. die falsche Schreibweise von „GoodFellas“.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
Godfather: The Intimate Francis Ford Coppola
MIT EINEM VORWORT VON WALTER MURCH Gene Phillips verbindet Biografie, Studiogeschichte und Filmkritik zu dem umfassendsten Werk, das je über Coppola geschrieben wurde. Coppola, der hinter so populären und von der Kritik gefeierten Filmen wie Apocalypse Now und der Godfather-Trilogie steht, hat jedem seiner Filme und der Landschaft der amerikanischen Populärkultur seinen unverwechselbaren Stil aufgedrückt.
In Godfather argumentiert Phillips, dass Coppola immer wieder gegen das „Fabriksystem“ Hollywoods verstoßen hat, um eigene Filme zu schaffen, die seine eigene künstlerische Vision widerspiegeln - oft zum Nachteil seiner Karriere und seiner finanziellen Situation. Phillips führte Interviews mit dem Regisseur und seinen Kollegen und untersuchte Coppolas Produktionsjournale und Drehbücher.
Phillips sichtete auch seltene Kopien von Coppolas Studentenfilmen, seine frühen Ausflüge in die Soft-Core-Pornografie und seine weniger gefeierten Produktionen wie One from the Heart und Tucker: The Man and His Dream. Das Ergebnis ist die endgültige Bewertung eines der beständigsten und am meisten missverstandenen Außenseiter Hollywoods.