Bewertung:

Die Rezensionen loben Stephen Blakeys Memoiren und heben den fesselnden Schreibstil und die Mischung aus Humor und Tiefe bei der Behandlung ernster Themen im Zusammenhang mit Glauben und Militärdienst hervor. Blakeys Ehrlichkeit und sein Engagement für seine Rolle als Militärseelsorger kommen bei den Lesern, ob Militärs oder Zivilisten, gut an. Das Buch ist eine nachdenkliche Erkundung des Lebens an der Front und des Glaubens in schwierigen Situationen.
Vorteile:Gut geschrieben, leicht zu lesen, sowohl für Insider als auch für Neueinsteiger geeignet, humorvoll und doch tiefgründig, ehrliche Darstellung von Militär- und Glaubensfragen, informativ und lehrreich.
Nachteile:Obwohl keine expliziten Nachteile erwähnt werden, könnte das Buch für diejenigen, die sich nicht für militärische oder christliche Themen interessieren, nicht geeignet sein.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
The Padre was a Hooker
Das Gebot "Du sollst nicht töten" würde es unwahrscheinlich erscheinen lassen, dass ein überzeugter Christ sich jemals für eine Karriere bei den Streitkräften entscheiden würde, wo das Töten des Feindes zumindest eine reale Möglichkeit ist. Ein Armeeseelsorger zu werden, könnte als eine noch erstaunlichere Entscheidung für jemanden angesehen werden, der Gott dienen will.
Und doch gibt es in den britischen Streitkräften seit den Anfängen der Kriegsführung Kapläne. Männer und Frauen aus den traditionellen, etablierten Kirchen, die die Truppen bis ins Angesicht des Feindes begleiten und sich um das geistliche und moralische Wohlergehen der Truppen bemühen. Trotz aller Veränderungen in der Gesellschaft und der Kriegsführung, des Rückgangs der Kirchenbesucher und der Schwächung des geistlichen Profils unserer Nation wünschen sich die militärischen Führer immer noch einen Padre, der sie in den Einsatz begleitet.
Stephen Blakey war 40 Jahre lang einer dieser Pater. Mit Humor und Einfühlungsvermögen berichtet er von den Freuden und Kämpfen, die es mit sich bringt, ein "Mann Gottes" inmitten einer manchmal ziemlich gottlosen Gemeinschaft zu sein.