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The Trail of Tears and Indian Removal
1838 begann die US-Regierung mit der Zwangsumsiedlung Tausender Cherokee aus ihrer Heimat in Georgia in die westlichen Territorien. Das Ereignis, das die Cherokee „The Trail Where They Cried“ nannten, bedeutete für sie selbst den Verlust von Leben, Souveränität und Eigentum.
Darüber hinaus ermöglichte es den Visionen der „Manifest Destiny“, der bisherigen Zivilisationspolitik der Regierung gegenüber den amerikanischen Indianern zu widersprechen. Die beschwerliche Reise nach Westen war einer der letzten Schläge, die zu einer Spaltung innerhalb der Cherokee-Nation selbst führten - in der Frage nach Zivilisation und Identität, Tradition und Fortschritt, Ost und West. Der Pfad der Tränen leitete auch eine Ära der Vertreibung der Indianer ein, die das Gesicht der amerikanischen Ureinwohner in geografischer, politischer, wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht veränderte.
In spannenden thematischen Kapiteln werden die Ereignisse rund um den Trail of Tears und die Ära der Umsiedlung der Indianer beleuchtet, darunter die Erfindung des Cherokee-Alphabets, der Konflikt zwischen der Bewahrung der Cherokee-Kultur und dem Aufruf zur Assimilation, Andrew Jacksons imperiale Präsidentschaft und die Aushandlung von Gesetzen und Landverträgen. Biografien von Schlüsselfiguren, eine kommentierte Bibliografie und eine umfangreiche Auswahl von Primärdokumenten runden das Werk ab.