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The Sands of the Two Queens: A Novel of Yemen
The Sands of the Two Queens ist ein Roman, der 1993 im Jemen spielt. Es ist die Geschichte einer Gruppe von Auswanderern - Amerikanern, Briten und Iren -, die in einer Öl- und Gasförderanlage in der Wüste nahe der alten Stadt Marib arbeiten.
Die Anlage und die Förderfelder befinden sich inmitten von Beduinengebiet. Die Beduinen sind nur ihren Stämmen gegenüber loyal und erkennen keine Regierung irgendeines Landes an. Sie liegen ständig im Streit mit der Zentralregierung in Sana'a, die versucht, ihre Aktivitäten zu kontrollieren.
Die Beduinen sind seit jeher Schmuggler, und wenn die Regierung versucht, in ihre Schmuggelgeschäfte einzugreifen, schlagen die Beduinenstämme zurück. Die ausländischen Öl- und Gasarbeiter geraten zwischen die Fronten und werden von den Beduinen als Verhandlungsmasse benutzt, um von der Regierung Zugeständnisse zu erhalten. Die Beduinen entführen die Fahrzeuge der Ölgesellschaft, stören den Betrieb und entführen sogar die ausländischen Mitarbeiter, um Lösegeld zu erpressen.
Die Ironie dabei ist, dass die Beduinen die Ausländer nicht hassen. Tatsächlich sind viele Beduinen sogar bei der Firma angestellt. Sie behandeln die Expats wie Gäste, während sie in Gewahrsam sind.
Sie sehen die Expats und die Produktionsstätte als ein Geschenk Allahs an. Die Expats sind ihre Freunde und wurden von Allah, dem Barmherzigen, dem Wohlwollenden, hierher geschickt, um von den Beduinenstämmen nach ihren Wünschen genutzt zu werden.