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The Crucible of Racism: Ignatian Spirituality and the Power of Hope
Als der in Haiti geborene Patrick Saint-Jean in die Vereinigten Staaten kam, um ein Studium zu absolvieren und dann eine Ausbildung zum Jesuiten zu beginnen, entdeckte er etwas, das er vorher nicht kannte: Rassismus. „Ich erfuhr, dass ich ein Schwarzer bin - und dass Amerika, einschließlich der Gesellschaft Jesu hier in diesem Land, ein weißer Raum ist, in dem People of Color nicht willkommen sind.
Diese direkte Erfahrung von Rassismus wurde zu einem Schmelztiegel für mich“. Bei der Beschreibung dieser schmerzhaften Reise, zu der auch das Bewusstwerden der zweideutigen Geschichte seines eigenen Jesuitenordens gehörte, begann Saint-Patrick mit einer erneuten Lektüre der Exerzitien des Heiligen Ignatius.
Die Grundprinzipien der jesuitischen Ausbildung - die „Unterscheidung der Geister“, die Gewissensprüfung, die phantasievolle Identifikation mit Jesus in seinen Leiden, seinem Tod und seiner Auferstehung - wurden zu einem Einstieg in seinen eigenen Weg der Hoffnung und der Auferstehung. Diese Prinzipien und Praktiken, so schließt er, versprechen Umkehr und Heilung für eine Kirche und eine Gesellschaft, die noch immer im Schmelztiegel des Rassismus gefangen ist.