
Dead Man's Float
Ruth Foleys Dead Man's Float ist eine Ode an das Meer, die Erde und den Körper. Dies ist eine Sammlung von Mündungsgedichten: bewaldet und bemoost, in den tiefsten Wäldern, im feuchtesten Schlamm, in den tiefsten Tiefen des Ozeans all die Dinge vergraben, die wir gerne vergessen würden.
Es gibt ein allgegenwärtiges Gefühl des Verlustes - Traurigkeit, die auftaucht und stürmt, schwebend in der Ecke jeder Seite, gleich hinter der Horizontlinie. Und doch zeigen diese Gedichte einen Weg auf, wie man in Zeiten der Trauer und des Herzschmerzes, bei Verlusten jenseits des Todes, Schönheit und Hoffnung retten kann. Nicht nur durch die Allegorie des Ozeans erforscht Foley die Sehnsucht; hier hat man das Gefühl, dass es das Ziel ist, Land zu finden - die Atempause der Stille.
Es gibt keine Kreatur, die ohne Bedeutung umherstreift; selbst der Tausendfüßler bringt die Hoffnung auf Verständnis für die gewalttätigen Kräfte der Natur, für die Nuancen der menschlichen Erfahrung. In diesem Gleichgewicht zwischen Liebe und Verlust, Meer und Erde, Leben und Tod, Einsamkeit und Alleinsein ahmt Foleys hypnotisierender Tanz die Gezeiten nach.