Bewertung:

Das Buch bietet eine umfassende und gut präsentierte Darstellung des Spanischen Erbfolgekriegs (1701-1714), eines bedeutenden, aber oft übersehenen Konflikts, der das moderne Europa geprägt hat. Es bietet eine aufschlussreiche Analyse der politischen und militärischen Aspekte des Krieges, beschreibt die Schlüsselfiguren und Schlachten und bemüht sich gleichzeitig um eine lesbare Erzählung. Es leidet jedoch unter redaktionellen Problemen, darunter zahlreiche Tippfehler und das Fehlen detaillierter Karten, die den Gesamteindruck schmälern.
Vorteile:⬤ Umfassende und detaillierte Darstellung eines komplexen historischen Ereignisses.
⬤ Klare Darstellung der politischen Zusammenhänge und militärischen Strategien.
⬤ Gute Charakterdarstellung der historischen Schlüsselfiguren.
⬤ Fesselnder Schreibstil, der das Buch unterhaltsam macht.
⬤ Hilft dem Leser, die historische Bedeutung des Konflikts für die Gestaltung des modernen Europas zu verstehen.
⬤ Erhebliche redaktionelle Mängel, einschließlich Tipp- und Rechtschreibfehlern.
⬤ Es fehlt an detaillierten Karten, die das Verständnis der Truppenbewegungen und des geografischen Kontextes erleichtern.
⬤ Manche finden den Schreibstil langweilig oder repetitiv.
⬤ Die Gliederung des Inhalts kann manchmal verwirrend sein.
⬤ Begrenzte Erforschung der Rolle bestimmter Schlüsselakteure im Krieg, was bei manchen Lesern den Wunsch nach mehr Tiefe wecken könnte.
(basierend auf 68 Leserbewertungen)
The War of the Spanish Succession 1701-1714
Der Spanische Erbfolgekrieg, der zwischen 1701 und 1714 ausgetragen wurde, um zu entscheiden, wer den spanischen Thron erben sollte, war ein Konflikt von noch nie dagewesenem Ausmaß, der sich über den größten Teil Westeuropas, die hohe See und Amerika erstreckte.
Dennoch ist dieses wichtige Thema nur wenig bekannt und wird kaum verstanden. Deshalb kommt die Veröffentlichung der fesselnden neuen Studie von James Falkner zur rechten Zeit und ist so wichtig.
In einer klaren und einfühlsamen Erzählung beschreibt und analysiert er die komplexen politischen Manöver und eine Reihe von militärischen Kampagnen, die auch die Bedrohung durch die osmanischen Türken im Osten und Schweden und Russland im Norden einschlossen. Die Kämpfe fanden nicht nur in Europa, sondern auch in Amerika und Kanada sowie auf hoher See statt. Alle europäischen Groß- und Kleinmächte waren daran beteiligt - Frankreich, Spanien, Großbritannien, die Niederlande, Österreich und Portugal waren die Hauptakteure.
Das Ergebnis des elfjährigen Krieges war ein französischer Prinz, der sich in Madrid fest auf dem Thron etablierte, und eine Teilung des alten spanischen Reiches. Noch bemerkenswerter ist jedoch, dass die zuvor so dominante französische Macht für fast neunzig Jahre gebremst wurde.