Bewertung:

Das Buch bietet eine kritische Untersuchung von öffentlichem und privatem Eigentum in Kanada, wobei historische Vergleiche und die Auswirkungen der Privatisierung auf die kanadischen Bürger hervorgehoben werden. Die Rezensenten schätzen den zugänglichen Schreibstil, den informativen Inhalt und den Einsatz von Humor und Ironie durch den Autor, um ernste Themen zu diskutieren. Es gibt jedoch auch negative Kommentare über fehlende Seiten und eine persönliche Abneigung gegen das Buch.
Vorteile:** Informativ und lehrreich über die kanadische Geschichte und das öffentliche Eigentum. ** Angenehmer Schreibstil, der für alle Leser, auch für Skeptiker, zugänglich ist. ** Historisch reichhaltig mit Vergleichen zwischen öffentlichem und privatem Eigentum. ** Fesselnder Einsatz von Humor und Ironie durch den Autor. ** Regt zum kritischen Denken über Demokratie und Unternehmenseinfluss an. ** Sehr empfehlenswert für jüngere Generationen und kanadische Wähler.
Nachteile:** Einige Rezensenten äußerten eine starke persönliche Abneigung gegen das Buch. ** Es gab Beschwerden über fehlende Seiten. ** Der Ton könnte für einige Leser aufgrund seiner kritischen Natur schmerzhaft sein.
(basierend auf 15 Leserbewertungen)
The Sport and Prey of Capitalists: How the Rich Are Stealing Canada's Public Wealth
Warum veräußern wir die beeindruckenden öffentlichen Unternehmen, für deren Gründung wir als Nation oft gekämpft haben?
In den frühen 1900er Jahren kämpften Tausende von Kanadiern gegen reiche Interessen, gewannen die Kontrolle über die Niagarafälle und gründeten ein öffentliches Elektrizitätswerk. Einer anderen Volksbewegung gelang es, das öffentliche kanadische Rundfunksystem ins Leben zu rufen, um der amerikanischen Vorherrschaft im Äther zu begegnen. Und ein kanadischer Arzt gründete ein öffentliches Labor, das unzählige Leben rettete, indem es erschwingliche Medikamente herstellte, zu medizinischen Durchbrüchen beitrug und half, die Pocken in der ganzen Welt auszurotten.
Doch in den letzten Jahrzehnten haben wir zugelassen, dass unsere inspirierenden öffentlichen Unternehmen privatisiert und unsere lebenswichtigen öffentlichen Programme gekürzt wurden, so dass wir zunehmend von den Kräften der privaten Gier beherrscht werden, die den Markt beherrschen.
In The Sport and Prey of Capitalists (Der Sport und die Beute der Kapitalisten) stellt Linda McQuaig das Dogma der Privatisierung in Frage, das unsere politische Ära bestimmt hat. Sie argumentiert, dass wir jetzt, wo wir uns mit dem Klimawandel und der Einkommensungleichheit auseinandersetzen, mehr denn je unsere öffentliche Sphäre erweitern und nicht verkleinern müssen.