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The Dance of the Deep-Blue Scorpion
Ein experimenteller Roman, der die Komplexität der palästinensischen Identität durch ausgedehnte Metaphern und schwarzen Humor erforscht.
Auf einem Plastikstuhl auf einem Parkplatz in Ramallah sitzt ein junger Mann, der an einem Roman schreibt und über sein Leben nachdenkt: Er arbeitet in einem Tanzclub auf der israelischen Seite der Grenze, kratzt das amputierte Bein seines Vaters, träumt nachts von einem Skorpion, der ihn verfolgt, und erlebt die mächtige Aura seiner Tante, die in den Bergen wohnt. Seine laufenden Arbeiten sind eine Meditation über Abwesenheit, Verlust und Leere.
Er stellt tiefe Fragen: Was bedeutet es, zu existieren? Wie kann man die Existenz eines Ortes, einer Person, eines Gliedes bestätigen? Wie können wir uns mit dem auseinandersetzen, was nicht mehr da ist? Der Tanz des tiefblauen Skorpions erforscht die palästinensische Identität mit Hilfe von Akram Musallams ausgedehnten Metaphern, in der Hoffnung, den Verlust des Territoriums und die Auslöschung der Geschichte zu überwinden.