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The Devil, Demonology, and Witchcraft
Der Glaube an den Teufel und andere böse Geister in der christlichen Tradition ist ein Thema, das in den letzten Jahren viel diskutiert wurde. Seit der Veröffentlichung von Filmen wie „Rosemary's Baby“ und „Der Exorzist“ fragen sich immer mehr Menschen: Ist Satan wirklich tot? Gibt es ein Phänomen wie Besessenheit oder Besessenheit? In „The Devil, Demonology, and Witchcraft“ (Der Teufel, die Dämonologie und die Hexerei) postuliert Henry Ansgar Kelly seine Überzeugung, dass die Existenz böser Geister unwahrscheinlich ist, und schlägt vor, dass es für Christen besser wäre, von der Annahme auszugehen, dass sie nicht existieren.
Um seine Behauptung zu belegen, legt der Autor eine Geschichte und Analyse der Auswirkungen dämonologischer Traditionen dar, die sich im Laufe der Jahrhunderte im Judentum und Christentum entwickelt haben. Anschließend betrachtet er die Übernahme dieser Vorstellungen in die frühchristliche Lehre mit den daraus resultierenden dämonologischen Dotrinen von Hexerei, Besessenheit und Versuchung.
Kelly kommt zu dem Schluss, dass Satan tot ist und die Dämonologie aus dem christlichen Dogma gestrichen werden sollte, da, so seine These, diese Erscheinungen in der Bibel den Glauben der lokalen Kulturen und nicht die göttliche Offenbarung widerspiegeln. Die vorliegende Ausgabe wurde vom Autor grundlegend überarbeitet und aktualisiert und enthält eine Bewertung und Kritik von „Der Exorzist“, in der Kelly William Peter Blattys Fakten über die angebliche Besessenheit im Jahr 1949, auf denen „Der Exorzist“ basiert, in Frage stellt.