Bewertung:

In den Rezensionen zu „Up Jumped the Devil“ wird das Buch als endgültige, gut recherchierte Biografie von Robert Johnson gelobt, wobei die gründliche Dokumentation der Autoren und die Vermenschlichung von Johnsons Leben hervorgehoben werden. Obwohl viele Leser das Buch als fesselnd und als bedeutenden Beitrag zum Verständnis des Delta-Blues empfanden, waren einige der Meinung, dass es im Vergleich zu früheren Werken nicht viele neue Informationen enthielt und wiesen auf mehrere sachliche Fehler hin.
Vorteile:⬤ Unglaublich gut recherchiert und lesenswert
⬤ spricht viele Mythen über Robert Johnson an und räumt sie aus dem Weg
⬤ wird in einer kohärenten chronologischen Erzählung präsentiert
⬤ enthält wichtigen historischen Kontext und Interviews
⬤ gilt als die bisher beste Biografie über Robert Johnson
⬤ weckt ein starkes Gefühl des Verständnisses für Johnson als reale Person und nicht als Mythos.
⬤ Einige Leser waren der Meinung, dass das Buch im Vergleich zu bestehenden Biografien nicht viele neue Informationen bietet
⬤ stellten sachliche Fehler im Text fest
⬤ nahmen Wiederholungen bekannter Fakten und Zitate wahr
⬤ einige waren der Meinung, dass dem Buch eine tiefere Erforschung der Hoodoo-Kultur und ihres Einflusses fehlte
⬤ kritisierten eine mögliche Voreingenommenheit oder eine „beschönigte“ Darstellung.
(basierend auf 123 Leserbewertungen)
Up Jumped the Devil: The Real Life of Robert Johnson
Um Robert Johnson rankt sich der berühmteste Mythos des Blues: Angeblich verkaufte er seine Seele an einer Kreuzung im Austausch für sein unglaubliches Talent, und dieser Deal führte zu seinem Tod im Alter von 27 Jahren. Doch die tatsächliche Geschichte seines Lebens ist bis auf ein paar ungenaue Anekdoten unbekannt.
Up Jumped the Devil ist das Ergebnis von über 50 Jahren Forschung. Gayle Dean Wardlow hat seit den frühen 1960er Jahren Menschen befragt, die Robert Johnson kannten, und er war derjenige, der 1967 Johnsons Sterbeurkunde entdeckte. Bruce Conforth begann 1970 mit seinen Studien über Johnsons Leben und seine Musik und machte es sich zur Aufgabe, das noch Unbekannte über ihn aufzuklären.
Für diese definitive Biografie stützten sich die beiden Autoren auf sämtliche Interviews, Quellen und Dokumente, von denen die meisten noch nie zuvor gesehen wurden. Das Ergebnis ist, dass dieses Buch nicht nur alle Mythen zerstört, die sich jemals um Johnson rankten, sondern auch eine menschliche Geschichte über eine echte Person erzählt.
Es ist das erste Buch über Johnson, das seine Jahre in Memphis dokumentiert, auf seine Reise nach New York eingeht, aufdeckt, wo und wann seine Frau Virginia starb und welche Auswirkungen dies auf ihn hatte, die anderen Frauen, mit denen Johnson liiert war, vollständig porträtiert und genau erzählt, wie und warum er starb und wer ihm das Gift gab, das ihn tötete. Up Jumped the Devil wird Blues-Fans, die dachten, sie wüssten etwas über Johnson, in Erstaunen versetzen.