Bewertung:

Das Buch „Der Tod der Bienen“ handelt vom Leben der beiden Schwestern Marnie und Nelly, die sich nach dem tragischen Tod ihrer vernachlässigten Eltern in einer komplexen Welt von Missbrauch, Überleben und unerwarteten Bündnissen zurechtfinden müssen. Die Geschichte wird aus abwechselnden Perspektiven erzählt und zeigt die Kämpfe und die Widerstandsfähigkeit der beiden Schwestern angesichts überwältigender Chancen.
Vorteile:Das Buch wird für seine fesselnde Erzählung, den schwarzen Humor und die gut entwickelten Charaktere gelobt. Die Leserinnen und Leser schätzen die ergreifende Darstellung der Beziehung zwischen den Schwestern, den geschickten Einsatz der verschiedenen Erzählstimmen und das Tempo der Geschichte. Die Erfahrungen und das Wachstum von Marnie und Nelly kommen gut zum Ausdruck, und die Einbeziehung ihres Nachbarn Lennie verleiht ihrer Reise Tiefe und Unterstützung. Der Schreibstil wird als zugänglich und doch tiefgründig beschrieben, wobei sich Tragik und heitere Momente wirkungsvoll vermischen.
Nachteile:Kritiker erwähnen, dass das Buch vor allem in den ersten Kapiteln sehr anschaulich und beunruhigend sein kann. Einige fanden die Entwicklung der Charaktere uneinheitlich, vor allem bei Nelly, deren Macken als zu wenig tiefgründig empfunden wurden. Das Ende wurde von einigen Lesern als überstürzt und übermäßig bequem empfunden. Außerdem machte die Verwendung des britischen Slangs die Dialoge für einige nicht einheimische Leser zu einer kleinen Herausforderung. Auch die Vorhersehbarkeit der Handlung und die etwas karikierten Charaktere wurden bemängelt.
(basierend auf 587 Leserbewertungen)
The Death of Bees
Ein fesselnder, brillant geschriebener Debütroman, Der Tod der Bienen ist eine Coming-of-Age-Geschichte, in der zwei junge Schwestern versuchen, die Welt nach dem mysteriösen Tod ihrer Eltern in Schach zu halten.
Marnie und Nelly, die in Glasgows Hazlehurst-Siedlung auf sich allein gestellt sind, versuchen, keinen Verdacht zu erregen, bis Marnie die Vormundschaft für ihre jüngere Schwester übernehmen kann.
Lisa O'Donnell hat mit leidenschaftlicher Sympathie und schöner Präzision geschrieben und erzählt mit wechselnden Stimmen eine bezaubernde, grimmig-komische Geschichte über verlorene Seelen, die nicht für sich selbst, sondern nur füreinander einstehen können.
-- Scotsman