Der Tod in Salem: Das Privatleben hinter der Hexenjagd von 1692

Bewertung:   (4,2 von 5)

Der Tod in Salem: Das Privatleben hinter der Hexenjagd von 1692 (Diane Foulds)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch bietet detaillierte Einblicke in das Leben der an den Salemer Hexenprozessen beteiligten Personen und stellt eine Mischung aus persönlichen Geschichten und einem breiteren historischen Kontext dar.

Vorteile:

Das Buch ist gut recherchiert und bietet persönliche Geschichten, die den Ereignissen der Salemer Hexenprozesse Tiefe verleihen. Viele Leserinnen und Leser fanden es fesselnd und informativ, insbesondere was die Hintergründe der beteiligten Personen betrifft. Der flüssige Schreibstil macht das Buch zu einer leichten Lektüre, und es eignet sich gut als Ergänzung zu umfassenderen historischen Texten. Gelobt wurde auch der Aufbau des Buches, der ein schnelles Auffinden der einzelnen Biografien ermöglicht.

Nachteile:

Einige Leser empfanden das Buch als trocken und wenig tiefgründig, insbesondere was den historischen Kontext betrifft. Kritisiert wurde unter anderem, dass die Fakten nicht gründlich untermauert wurden und dass die Schriftgröße das Buch größer erscheinen ließ, als es ist, was seinen Informationswert schmälerte. Es ist möglicherweise nicht für diejenigen geeignet, die eine umfassende Darstellung der Ereignisse suchen, und einige Leser merkten an, dass die überwältigende Anzahl der beteiligten Personen ohne visuelle Hilfsmittel verwirrend sein könnte.

(basierend auf 57 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Death in Salem: The Private Lives Behind the 1692 Witch Hunt

Inhalt des Buches:

Der Hexenwahn von Salem wird immer eine magnetische Anziehungskraft auf die amerikanische Psyche ausüben.

Während der Hexenprozesse von 1692 wurden mehr als 150 Menschen verhaftet. Schätzungsweise 25 Millionen Amerikaner - darunter auch die Autorin Diane Foulds - stammen von den zwanzig hingerichteten Personen ab.

Was geschah mit unseren Vorfahren? Tod in Salem ist das erste Buch, das einen klaren Blick auf diese komplexe Zeit wirft, indem es das Leben der Teilnehmer an den Hexenprozessen aus einer persönlichen Perspektive untersucht. Die Siedler von Massachusetts führten ein schwieriges Leben; jeder Akteur des Salemer Dramas musste Entbehrungen ertragen, die heute kaum vorstellbar sind. Mercy Short, eines der verhexten Mädchen, musste mit ansehen, wie Indianer ihre Eltern abschlachteten; der puritanische Pfarrer Cotton Mather überlebte bis auf drei alle seine fünfzehn Kinder.

Solche Tragödien prägten das Verhalten und spielten, wie Foulds argumentiert, letztlich eine Rolle für den Ausgang der Hexenjagd. Death in Salem ist ein fesselndes Who's Who der Salemer Hexenverfolgung und stellt jede dieser historischen Persönlichkeiten vor, während es Fragen stellt: Warum wurde diese Person zur Zielscheibe?

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780762784974
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch
Erscheinungsjahr:2013
Seitenzahl:288

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