
Death: Perspectives from the Philosophy of Biology
Dieses Buch befasst sich mit mehreren Schlüsselthemen der biologischen Erforschung des Todes mit dem Ziel, ihre Genealogie, ihre Annahmen und Voraussetzungen sowie die Art und Weise, wie sie spezifische neue Forschungswege eröffnen, zu erfassen.
Das Buch ist in zwei Abschnitte unterteilt: Der erste befasst sich mit der Physiologie, der zweite mit der Evolutionsbiologie. Huneman erklärt, dass Biologen in den späten 1950er Jahren einen Forschungsrahmen aufstellten, der den Tod evolutionär entweder als Auswirkung der Schwäche der natürlichen Selektion oder als Nebenprodukt der natürlichen Selektion für die frühe Reproduktion erklärt.
Er veranschaulicht, dass die Biologie des Todes ein zentrales Feld ist und dass ihre Erforschung Einblicke in die Art und Weise gewährt, wie sich die epistemische Struktur dieses Wissens konstituiert hat, bis heute fortbesteht und mit einigen traditionellen philosophischen Vorstellungen in Konflikt geraten kann.