Bewertung:

Das Buch bietet eine fesselnde Mischung aus Geschichte und Krimi, wobei gut recherchierte historische Elemente mit fiktiven Handlungen verwoben werden. Während die Leser die sympathischen Charaktere und das solide Tempo der Geschichte schätzen, gibt es Kritik an der flachen Charakterisierung der historischen Figuren und der Komplexität der historischen Debatten, die einige Leser überfordern könnte.
Vorteile:Gut recherchierter historischer Hintergrund, sympathische Hauptfiguren (Cragg und Fidelis), gutes Tempo und fesselnde Handlung. Starkes Gefühl für die historische Zeit.
Nachteile:Flache Charakterisierung historischer Figuren wie Bonnie Prince Charlie, möglicherweise verwirrende historische Debatten, und einige Leser könnten sich vom historischen Kontext überfordert fühlen.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
Death and the Chevalier
Während sich der junge Prätendent und seine jakobitische Armee nähern, muss der Gerichtsmediziner Titus Cragg einen brutalen Mord aufklären ― und verhindern, dass er für das Verbrechen hingerichtet wird. November 1745.
Preston, Lancashire. Es geht das Gerücht um, dass Charles Edward Stuart, der Young Pretender, in Schottland gelandet ist und nach Süden marschieren will, um den englischen Thron zu erobern. In der Zwischenzeit muss Gerichtsmediziner Titus Cragg eine kopflose Leiche untersuchen, die in einem vereisten Teich gefunden wurde.
Es gibt Indizien, die auf eine Verbindung mit der herannahenden Rebellenarmee hindeuten ― es sei denn, jemand nutzt die Invasion der Highlanders absichtlich als Deckmantel für einen Mord. Während die Spannungen, Loyalitätskonflikte und offenen Feindseligkeiten in der Stadt brodeln, wird Cragg wegen Mordes verhaftet.
Um seinen Namen reinzuwaschen und der Hinrichtung durch ein Erschießungskommando zu entgehen, muss Titus sich mit seinem alten Freund Dr. Luke Fidelis zusammentun, um den wahren Mörder zu entlarven.