Der Turm der Myriaden von Spiegeln: Eine Ergänzung zu Reise in den Westen

Bewertung:   (4,3 von 5)

Der Turm der Myriaden von Spiegeln: Eine Ergänzung zu Reise in den Westen (Yueh Tung)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

In den Rezensionen zu „Der Turm der unzähligen Spiegel“ werden die reiche Bilderwelt und die komplexe Erzählung hervorgehoben, die den Leser durch die Erkundung buddhistischer Themen anhand der Figur des Affen fesselt. Während einige Leser die Tiefe und den lohnenden Charakter des Buches zu schätzen wissen, waren andere weniger zufrieden oder enttäuscht von den Abweichungen vom Original „Journey to the West“. Eine allgemeine Warnung betrifft die Einleitung, die wichtige Punkte der Handlung verraten könnte.

Vorteile:

Fesselnde Erzählung mit einzigartigen Wendungen, fantastischen Bildern und fantasievoller Erforschung buddhistischer Konzepte. Gut übersetzte Ausgabe mit hilfreichen Fußnoten. Fesselnd für diejenigen, die bereit sind, Zeit und Mühe in das Verständnis zu investieren.

Nachteile:

Kann manchmal verwirrend und unzusammenhängend sein. Einige Leser waren der Meinung, dass es dem Klassiker „Die Reise in den Westen“ nicht gerecht wird. Die Einleitung wird kritisiert, weil sie Spoiler enthält, die das Leseerlebnis beeinträchtigen.

(basierend auf 3 Leserbewertungen)

Originaltitel:

The Tower of Myriad Mirrors: A Supplement to Journey to the West

Inhalt des Buches:

Chinas skurrilste Figur - der magische Affe, der gegen hundert Monster kämpft - kehrt in dieser Fortsetzung des buddhistischen Romans Die Reise in den Westen aus dem siebzehnten Jahrhundert zurück. In Der Turm der unzähligen Spiegel verteidigt er seinen Anspruch auf Erleuchtung gegen einen Bösewicht, der Halluzinationen hervorruft, die den Affen in die Vergangenheit, in Himmel und Hölle und sogar in eine Geschlechtsumwandlung führen.

Der Bösewicht entpuppt sich als die Verkörperung seiner eigenen Begierde, die durch das Eindringen in den Körper eines weiblichen Gegners in Journey to the West erregt wurde. Der Turm der Myriaden von Spiegeln ist der einzige Roman von Tung Y eh (1620-1686), einem Mönch und konfuzianischen Gelehrten. Tung greift den Slapstick der ursprünglichen Erzählung auf und überlagert ihn mit buddhistischer Theorie und einer bitteren Satire auf die Kapitulation der Ming-Regierung vor den Mandschu.

Nach einer Anspielung auf das Erzählformat von Journey führt Tung Monkeys Suche in eine Beschwörung wechselnder psychologischer Zustände, wie man sie in der vormodernen Belletristik selten findet. Als wichtiges, wenn auch relativ unbekanntes Glied in der Entwicklung des chinesischen Romans und als Fenster in die intellektuelle Geschichte der späten Ming-Zeit ist Der Turm der unzähligen Spiegel eine wunderbare Lektüre.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780892641420
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch

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