
Managing Death: International Perspectives
Es gibt eine Fülle von Literatur über Tod, Trauer und Hinterbliebene, aber ein Aspekt, der relativ wenig Beachtung gefunden hat, sind die Praktiken der Sterbebegleitung (d. h. die verschiedenen Möglichkeiten, mit den Umständen des Todes umzugehen, ihn rituell anzuerkennen und die Leiche auf sensible Weise zu entsorgen usw.). Während die Art und Weise, wie mit dem Tod umgegangen wird, und die Praktiken der Trauerbewältigung auf individuellen Reaktionen beruhen, lassen sich die Praktiken der Trauerbewältigung nicht nur durch die Betrachtung psychologischer und medizinischer Rahmenbedingungen verstehen, sondern auch durch die Betrachtung der Menschen als Teil eines komplexen Gefüges sozialer Arrangements, Institutionen, Strukturen und Muster. Indem wir die sozialen und institutionellen Strukturen verschiedener Gruppen auf der ganzen Welt untersuchen, schaffen wir einen internationalen Rahmen für ein besseres Verständnis der Untersuchung von Sterben, Tod und Trauer.
Dieses Buch beleuchtet die Bedeutung dieser Fragen in einem internationalen Kontext, indem es gemeinsame Themen und wichtige Unterschiede aufzeigt. Es hebt gemeinsame Themen in verschiedenen Kulturen und nationalen Kontexten hervor, macht aber auch auf bedeutende Unterschiede aufmerksam. Wenn Fachleute, die im Bereich Tod, Trauer und Verlust arbeiten, sich dieser Unterschiede nicht bewusst sind, kann ihre Praxis unsensibel, diskriminierend und daher ineffektiv, wenn nicht sogar kontraproduktiv sein.
Daher ist das Buch eine unschätzbare Ressource für eine Vielzahl von Fachleuten und Studenten, einschließlich der Medizin und des Gesundheitswesens, der Sozialarbeit, der Beratung und Psychotherapie, der Seelsorge und der pastoralen Arbeit und natürlich derjenigen, die in der Bestattungsbranche tätig sind. Auch Studierende der Soziologie, Psychologie und Anthropologie werden hier viel Interessantes finden, um die Vielfalt der Möglichkeiten zu verstehen, wie Bestattungen und andere Praktiken der Sterbebegleitung gehandhabt und in das soziale Leben integriert werden.