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Dealing with Losers: The Political Economy of Policy Transitions
Wann immer Regierungen ihre Politik ändern - unter anderem Steuer-, Ausgaben- oder Regulierungspolitik - wird es in der Regel Verlierer geben: Menschen oder Gruppen, die sich auf Sach-, Finanz- oder Humankapital verlassen und in dieses investiert haben, das von der vor der Reform geltenden Politik abhing oder sogar bewusst durch diese induziert wurde. Die Frage, ob und wann die mit politischen Veränderungen verbundenen Kosten gemildert werden sollen, sei es durch ausdrückliche staatliche Kompensationen, Grandfathering, stufenweise oder aufgeschobene Umsetzung, ist in der politischen Landschaft allgegenwärtig.
Ein Großteil der vorhandenen Literatur befasst sich mit staatlichen Eingriffen, doch die Entschädigung für Enteignungen macht nur einen winzigen Teil der Gesamtheit solcher Strategien aus. Dealing with Losers: The Political Economy of Policy Transitions untersucht sowohl normative als auch politische Gründe für Strategien zur Abmilderung von Übergangskosten und erklärt, welche Strategien über eine bloße Entschädigung hinaus zu einer allgemeinen Verbesserung des gesellschaftlichen Wohlergehens führen könnten. Professor Michael J.
Trebilcock beleuchtet die politischen Gründe für die Abmilderung solcher Kosten und die Fähigkeit potenzieller Verlierer, sich zu mobilisieren und sozial vorteilhafte Veränderungen zu behindern, wenn es keine gut durchdachten Strategien zur Abmilderung der Übergangskosten gibt. Dieses Buch untersucht die politische Ökonomie von Strategien zur Abmilderung von Übergangskosten in einer Vielzahl von politischen Kontexten, darunter öffentliche Renten, US-Hypothekenzinsabzüge, Einwanderung, Handelsliberalisierung, landwirtschaftliches Angebotsmanagement und Klimawandel, und liefert erprobte Beispiele und realistische Strategien für echte politische Reformen.