Bewertung:

Die Biografie von Chester A. Arthur mit dem Titel „Der unerwartete Präsident“ wurde für ihre fesselnde Erzählung und die vielen Details gelobt, die die Komplexität eines oft übersehenen Präsidenten aufzeigen. Während viele Leser das Buch als leicht zu lesen und informativ empfanden, wurde kritisiert, dass sich der Autor auf begrenztes Quellenmaterial stützt und Plagiatsvorwürfe erhebt. Insgesamt wird Arthur als eine fähigere Führungspersönlichkeit dargestellt als bisher angenommen, wobei auch Themen wie politische Korruption und persönliche Integrität angesprochen werden.
Vorteile:⬤ Fesselnde Erzählung, reich an Details, gut dokumentiert
⬤ vermenschlicht Chester A. Arthur
⬤ bietet Einblicke in das Amerika des Goldenen Zeitalters
⬤ betrachtet Arthurs persönliche Beziehungen und den Einfluss von Julia Sand
⬤ hebt Arthurs lobenswerte Taten hervor, insbesondere bei der Reform des öffentlichen Dienstes
⬤ leicht zu lesen und zugänglich.
⬤ Plagiatsvorwürfe
⬤ Verlassen auf begrenztes Quellenmaterial aufgrund von Arthurs Vernichtung seiner Papiere
⬤ einige Leser fanden, dass es an Tiefe über den politischen Kontext von Arthurs Präsidentschaft mangelt
⬤ gelegentliche Enttäuschung über die vermittelten Einblicke.
(basierend auf 119 Leserbewertungen)
The Unexpected President: The Life and Times of Chester A. Arthur
Als Präsident James Garfield 1881 erschossen wurde, erwartete niemand, dass Vizepräsident Chester A. Arthur ein starker und effektiver Präsident, ein mutiger Reformer im Kampf gegen Korruption und ein früher Verfechter der Bürgerrechte werden würde.
Trotz seines vielversprechenden Starts als junger Mann war Chester A. Arthur in seinen frühen Fünfzigern als korrupter Kumpan des New Yorker Maschinenbosses Roscoe Conkling bekannt. Jahrelang galt Arthur als ungeeignet zum Regieren, nicht nur bei Kritikern und der großen Mehrheit seiner Mitbürger, sondern auch bei seinem eigenen Gewissen. Als Präsident James A. Garfield um sein Leben kämpfte, wusste Arthur besser als seine Kritiker, dass er den hohen Ansprüchen eines Präsidenten nicht genügte.
Und doch erwies sich Präsident Arthur von dem Moment an, als er sein Amt antrat, nicht nur als ehrlich, sondern auch als mutig und stellte sich gegen die Kräfte, die ihn jahrzehntelang kontrolliert hatten. Er überraschte alle - und machte sich viele Feinde -, als er sich mit Korruption, Bürgerrechten für Schwarze und Landfragen für amerikanische Ureinwohner auseinandersetzte.
Ein Großteil des Verdienstes für Arthurs bemerkenswerte Wandlung gebührt einer geheimnisvollen jungen Frau. Julia Sand, eine bettlägerige New Yorkerin, schrieb Arthur fast zwei Dutzend Briefe, in denen sie ihn aufforderte, sein Land über die Partei zu stellen und "den Funken des wahren Adels" zu finden, der in ihm steckte. In einer Zeit, in der Frauen vom politischen Leben ausgeschlossen waren, inspirierten Sands Briefe Arthur dazu, seine bewegte Vergangenheit hinter sich zu lassen - und veränderten den Lauf der amerikanischen Geschichte.
Diese wunderschön geschriebene Biografie erzählt die dramatische, unerzählte Geschichte eines fast vergessenen amerikanischen Präsidenten. Es ist die Geschichte eines Maschinenpolitikers und Stadtmenschen im New York des Goldenen Zeitalters, der in das höchste Amt des Landes stolperte, um dann sein besseres Ich wiederzuentdecken, als seine Nation ihn brauchte.