Der venezianische Geldmarkt: Banken, Paniken und die Staatsverschuldung, 1200-1500

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Der venezianische Geldmarkt: Banken, Paniken und die Staatsverschuldung, 1200-1500 (C. Mueller Reinhold)

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Zusammenfassung:

Das Buch „Risky Business“ untersucht die Wirtschaftsgeschichte Venedigs während des Mittelalters und der Renaissance und konzentriert sich dabei auf die Finanzierung der Handelsaktivitäten und die in der Stadt entwickelten innovativen Finanzsysteme. Es bietet detaillierte Mikrogeschichten und Einblicke, wie Venedig trotz der Herausforderungen durch Kriege und Seuchen zu einem bedeutenden Handelszentrum wurde.

Vorteile:

- Gründliche Erforschung der venezianischen Wirtschaftsgeschichte
- Reich an Mikrogeschichten, die spezifische Geschäftspraktiken und Ereignisse detailliert beschreiben
- Hebt bedeutende finanzielle Innovationen der Zeit hervor
- Bietet wertvollen Kontext und Antworten auf historische wirtschaftliche Fragen
- Klare Gelehrsamkeit und Beherrschung der Materie.

Nachteile:

- Kann für Gelegenheitsleser zu spezialisiert oder technisch sein; - Begrenzte Anziehungskraft außerhalb derjenigen, die sich speziell für Wirtschaftsgeschichte oder venezianische Studien interessieren.

(basierend auf 1 Leserbewertungen)

Originaltitel:

The Venetian Money Market: Banks, Panics, and the Public Debt, 1200-1500

Inhalt des Buches:

1985 veröffentlichten Frederic C. Lane und Reinhold C.

Mueller das Meisterwerk Money and Banking in Medieval and Renaissance Venice, Band 1: Coins and Moneys of Account. Jetzt, nach zehn Jahren weiterer Forschungs- und Schreibarbeit, vollendet Reinhold Mueller das Werk, das er und der verstorbene Frederic Lane begonnen haben. Die Geschichte des Geld- und Bankwesens in Venedig ist für das Verständnis der europäischen Wirtschaftsgeschichte von entscheidender Bedeutung.

Aufgrund seiner strategischen Lage zwischen Ost und West stieg Venedig schnell zu einer herausragenden Stellung im Mittelmeerhandel auf. Um den Handel von London nach Konstantinopel und darüber hinaus in Gang zu halten, schufen venezianische Kaufleute und Bankiers spezialisierte Finanzinstitutionen, die sowohl privaten Unternehmern als auch der öffentlichen Verwaltung dienten: Depositenbanken, Devisenbanken, ein Getreidekontor und ein Büro für die Staatsverschuldung.

Dieses neue Buch verdeutlicht die zentrale Rolle Venedigs im italienischen und internationalen Bank- und Finanzwesen. Es stellt das Bankwesen - und die Panik - in den Kontext allgemeiner und wiederkehrender Krisen, die mit Territorialkriegen, dem Wettbewerb um Märkte und Debatten über Zinssätze und die Frage des Wuchers verbunden waren.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9781421431437
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch
Erscheinungsjahr:2019
Seitenzahl:746

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