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Losing Istanbul: Arab-Ottoman Imperialists and the End of Empire
Losing Istanbul bietet eine intime Geschichte des Imperiums, indem es den Aufstieg und Fall einer Generation von arabisch-osmanischen Imperialisten in Istanbul verfolgt. Mostafa Minawi zeigt, wie diese Männer und Frauen ihre Loyalitäten aushandelten und ihre Privilegien durch eine mikrohistorische Studie der sich verändernden sozialen, politischen und kulturellen Strömungen zwischen 1878 und dem Ersten Weltkrieg bewahrten.
Er schildert das Leben in diesen turbulenten Zeiten - die Freuden und Ängste, Triumphe und Verluste, den Stolz und die Vorurteile - und konzentriert sich dabei auf die komplexe Dynamik von Ethnizität und Ethnie in einer zunehmend türkisch geprägten imperialen Hauptstadt. Anhand von Archivalien, Zeitungsartikeln, Reiseberichten, persönlichen Briefen, Tagebüchern, Fotos und Interviews zeigt Minawi, wie die Loyalität dieser Imperialisten in Frage gestellt und ihre ethnische Identifikation als Waffe eingesetzt wurde.
Als das einst so vielfältige Imperium zu Ende geht, sind sie gezwungen, ihre Heimat in der kaiserlichen Hauptstadt aufzugeben. Eine alternative Geschichte der letzten vier Jahrzehnte des Osmanischen Reiches: „Losing Istanbul“ (Das verlorene Istanbul) rahmt die globalen Schlüsselereignisse durch die Erfahrungen der arabisch-osmanischen Kaisertreuen, die Istanbul am Vorabend einer verschwindenden imperialen Weltordnung ihr Zuhause nannten.