
The Fourth Enemy: Journalism and Power in the Making of Peronist Argentina, 1930-1955
Der Aufstieg von Juan Pern zur Macht in Argentinien in den 1940er Jahren ist eines der am meisten untersuchten Themen der argentinischen Geschichte.
Doch kein Buch zuvor hat untersucht, welche Rolle der Kampf der Peronisten mit den großen kommerziellen Zeitungsmedien in der Entwicklung der Bewegung spielte oder was die daraus resultierende Umgestaltung dieser Industrie für die normative und praktische Neudefinition der Beziehungen zwischen Staat, Presse und Öffentlichkeit bedeutete. In The Fourth Enemy (Der vierte Feind) zeichnet James Cane die gewaltsamen Auseinandersetzungen, die Hinterzimmerabsprachen und die rechtlichen Schritte nach, die es Juan Domingo Pern ermöglichten, Lateinamerikas dynamischste kommerzielle Zeitungsindustrie in das größte staatlich dominierte Medienimperium der Region zu verwandeln.
Als interdisziplinäre Studie, die sich auf die Arbeitsgeschichte, die Kommunikationswissenschaft und die Ideengeschichte stützt, zeigt dieses Buch, wie jahrzehntealte Konflikte innerhalb der Zeitungsindustrie nicht nur die sozialen Krisen mitgestaltet haben, aus denen der Peronismus hervorging, sondern auch das Wesen des peronistischen Experiments selbst.