Der vierte Teil der Welt: Ein erstaunliches Epos über globale Entdeckungen, kaiserlichen Ehrgeiz und die Geburt Amerikas

Bewertung:   (4,6 von 5)

Der vierte Teil der Welt: Ein erstaunliches Epos über globale Entdeckungen, kaiserlichen Ehrgeiz und die Geburt Amerikas (Toby Lester)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

The Fourth Part of the World von Toby Lester ist eine detaillierte Erforschung der Entstehung der Waldseemüller-Karte, die Amerika den Namen gab, verwoben mit der Geschichte der Kartenherstellung und dem Zeitalter der Entdeckungen. Das Buch besticht durch seine reichhaltige Erzählweise und seine gründliche Recherche, verliert sich aber manchmal in zu detaillierten Abschnitten, die Gelegenheitsleser überfordern könnten.

Vorteile:

Das Buch wird für seine fesselnde Erzählung, seine gründliche Recherche und seine Fähigkeit, Lücken im historischen Wissen der Leser zu füllen, gelobt. Es verbindet die Bedeutung der Waldseemüller-Karte mit allgemeineren Themen der Entdeckung und des intellektuellen Fortschritts, was es sowohl für Geschichtsinteressierte als auch für Leser im Allgemeinen interessant macht. Der Schreibstil des Autors wird als klar und flüssig beschrieben und macht komplexe Ideen zugänglich und unterhaltsam.

Nachteile:

Einige Leser sind der Meinung, dass das Buch zu detailliert sein kann und über weite Strecken vom Hauptaugenmerk auf die Karte abweicht, was Gelegenheitsleser frustrieren könnte. In einigen Rezensionen wurde bemängelt, dass wichtige Persönlichkeiten der Entdeckungsgeschichte, wie Zheng He, nicht erwähnt werden und dass einige interessante Fragen ungelöst bleiben.

(basierend auf 70 Leserbewertungen)

Originaltitel:

The Fourth Part of the World: An Astonishing Epic of Global Discovery, Imperial Ambition, and the Birth of America

Inhalt des Buches:

"Alte Karten führen einen an seltsame und unerwartete Orte, und keine tut dies so unausweichlich wie das Thema dieses Buches: die riesige, betörende Waldseemüller-Weltkarte von 1507." So beginnt diese bemerkenswerte Geschichte über die Karte, die Amerika seinen Namen gab.

Jahrtausendelang glaubten die Europäer, dass die Welt aus drei Teilen besteht: Europa, Afrika und Asien. Sie zeichneten die drei Kontinente in zahllosen Formen und Größen auf ihre Karten, aber gelegentlich deuteten sie die Existenz eines „vierten Teils der Welt“ an, eines geheimnisvollen, unzugänglichen Ortes, der vom Rest durch eine riesige Meeresfläche getrennt war. Es war ein Land des Mythos - bis 1507, als Martin Waldseemüller und Matthias Ringmann, zwei obskure Gelehrte, die in den Bergen Ostfrankreichs arbeiteten, es zur Realität machten. Kolumbus war im Jahr zuvor in der Überzeugung gestorben, dass er nach Asien gesegelt war, aber Waldseem ller und Ringmann kamen nach der Lektüre der Atlantik-Entdeckungen von Kolumbus' Zeitgenossen Amerigo Vespucci zu einer verblüffenden Schlussfolgerung: Vespucci hatte den vierten Teil der Welt erreicht. Um seine Leistung zu feiern, druckten Waldseem ller und Ringmann eine riesige Karte, die zum ersten Mal die von Wasser umgebene und von Asien getrennte Neue Welt zeigte, und zu Vespuccis Ehren gaben sie dieser Neuen Welt einen Namen: Amerika.

Der vierte Teil der Welt ist die Geschichte hinter dieser Karte, eine spannende Saga der geografischen und intellektuellen Erkundung, voll von überragenden Denkern und Reisen. In einem kaleidoskopischen Ansatz zeichnet Toby Lester die Ursprünge unseres modernen Weltbildes nach. Seine Erzählung erstreckt sich über Kontinente und Jahrhunderte, wobei er sich auf verschiedene Teile der Landkarte konzentriert, um Stränge der antiken Legende, der biblischen Prophezeiung, der klassischen Gelehrsamkeit, der mittelalterlichen Erforschung, der imperialen Ambitionen und vieles mehr zu enthüllen. In Lesters Erzählung wird die Karte lebendig: Marco Polo und die frühen christlichen Missionare durchqueren Zentralasien und China; Europas frühe Humanisten reisen zu den Klosterbibliotheken, um antike Texte zu bergen; portugiesische Händler treiben die ersten westafrikanischen Sklaven auf; Christoph Kolumbus und Amerigo Vespucci unternehmen ihre epischen Entdeckungsreisen; und schließlich, ganz wichtig, tritt Nikolaus Kopernikus in Erscheinung, der aus der neuen Geografie der Waldseemüller-Karte ableitet, dass die Erde nicht im Zentrum des Kosmos liegen kann. Die Karte veränderte buchstäblich das Weltbild der Menschheit.

Von der Karte wurden eintausend Exemplare gedruckt, doch nur eines ist erhalten geblieben. Sie wurde 1901 zufällig in der Bibliothek eines deutschen Schlosses entdeckt und 2003 für die beispiellose Summe von 10 Millionen Dollar von der Library of Congress gekauft, wo sie nun dauerhaft öffentlich ausgestellt wird. Das reich mit seltenen Karten und Diagrammen illustrierte Buch Der vierte Teil der Welt erzählt die Geschichte dieser Karte: die schillernde Geschichte der geografischen und intellektuellen Reisen, die uns geholfen haben, unsere Welt zu entschlüsseln.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9781416535348
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch

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