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The Real Kenneth Grahame: The Tragedy Behind the Wind in the Willows
Er schrieb eines der typischsten englischen Bücher, doch Kenneth Grahame (1859 - 1932) war Schotte. Er war vier Jahre alt, als seine Mutter starb und sein Vater zum Alkoholiker wurde.
So wuchs Kenneth bei seiner Großmutter auf, die an den Ufern der geliebten Themse lebte. Er war gezwungen, seinen Traum von einem Studium in Oxford aufzugeben und wurde als Angestellter bei der Bank of England angenommen, wo er als einer der jüngsten Männer zum Unternehmenssekretär ernannt wurde. Im Jahr 1903 entging er nur knapp dem Tod, als er mit dem Gouverneur der Bank verwechselt und mehrmals angeschossen wurde.
In seiner Freizeit schrieb er heimlich für Zeitschriften und wurde ein Zeitgenosse von Autoren wie Rudyard Kipling, George Bernard Shaw und WB Yeats. Kenneths erstes Buch, Pagan Papers (1893), begründete seinen Erfolg, gefolgt von The Golden Age (1895) und Dream Days (1898), die ihn zu einem gefeierten Autor machten.
Ironischerweise war sein heute berühmtester Roman zu seinen Lebzeiten der am wenigsten erfolgreiche: Der Wind in den Weiden (1908) entstand in Form von Briefen an seinen behinderten Sohn, der später nach einem vermuteten Selbstmord tot auf einer Bahnstrecke aufgefunden wurde. Kenneth erholte sich nie von der Tragödie und starb mit gebrochenem Herzen in Hörweite der Themse.
Seine Witwe Elspeth widmete den Rest ihres Lebens der Wahrung des Namens ihres Mannes und der Förderung seines Werks.