Bewertung:

Das Buch bietet einen persönlichen Bericht über die Erfahrungen eines Navy-Sanitäters mit Marines in Vietnam und bietet eine informative und realistische Perspektive, die bei Veteranen der Vietnam-Ära Anklang findet. Die Memoiren sind zwar gut geschrieben und aufgrund ihrer Authentizität lohnenswert, aber einige philosophische Überlegungen sind vielleicht nicht besonders einprägsam.
Vorteile:⬤ Gut geschriebene Memoiren
⬤ informativer und realistischer Bericht
⬤ authentische Perspektive auf Vietnam-Erfahrungen
⬤ kommt bei Vietnam-Veteranen gut an.
Philosophische Betrachtungen gegen Ende des Buches sind möglicherweise nicht besonders einprägsam.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Path to a Lonely War: A Naval Hospital Corpsman with the Marines in Vietnam, 1965
Der junge Dick Schaefer war gerade achtzehn geworden, hatte die High School abgeschlossen und lebte in einer Kleinstadt in Nebraska, in der es nicht viel zu tun gab. Er meldete sich spontan bei der Marine, in der Hoffnung, dass er durch die Wahl des Militärs ein gewisses Maß an Kontrolle über seine Zukunft haben würde.
Ohne sich über die zunehmenden Militäraktionen in Vietnam im Klaren zu sein, fand sich Schaefer im Spätsommer 1962 in einem Zug auf dem Weg zum Ausbildungslager in San Diego wieder. Schaefers Bericht über seine Zeit im Ausbildungslager ist ironisch und ausgelassen. Nach seinem Abschluss beantragte und erhielt er den Befehl, sich an der U.S.
Naval Hospital Corps School in San Diego zu melden - und stellte fest, dass die Wahl seines Studienfachs sehr gut zu ihm passte.
Nach Abschluss seines Studiums bat Schaefer erneut um eine Versetzung nach Hawai'i, da er davon ausging, dass es in Pearl Harbor ein großes Marinekrankenhaus geben müsse. Tatsächlich gab es kein solches Krankenhaus - und Schaefer wurde der Flottenmarine zugewiesen.
Und so wurde der junge Marine-Sanitäter für drei Jahre einer Einheit des Marine Corps zugeteilt. "Marinesoldaten und Matrosen konnten sich nicht besonders gut leiden. Meine neue Tätowierung würde gut ankommen! "Im Frühjahr 1965 ging Schaefers Einheit an Bord eines großen Truppentransportschiffs, das für einen sechswöchigen Aufenthalt in Okinawa bestimmt war.
Dann ging es weiter nach Südvietnam, als Teil des ersten Kontingents amerikanischer Kampftruppen. Schaefer erzählt von den Schrecken der ersten Strandlandung, dem hohlen Schmerz des Heimwehs, seiner Professionalität bei der Behandlung kleinerer und größerer Verletzungen, der Tragödie des Beschusses durch eigene Truppen und seiner Beteiligung an der Operation Starlite. Er schildert auch seine Überlegungen zur amerikanischen Beteiligung am Krieg, zum Empfang der Truppen bei ihrer Rückkehr in die USA und zu seiner eigenen Wiedereingliederung in das zivile Leben.