Bewertung:

Winter Counts von David Heska Wanbli Weiden ist ein fesselnder Debütroman, der im Rosebud-Reservat in South Dakota spielt. Er folgt Virgil Wounded Horse, einem Lakota-Vollstrecker, bei der Bewältigung von Drogenkriminalität und persönlichen Kämpfen in einem Kontext von kulturellem Reichtum und den Herausforderungen, mit denen die indigene Bevölkerung heute konfrontiert ist. Das Buch bietet tiefe Einblicke in das Leben in den Reservaten, die Opioid-Krise und die Komplexität der Justiz und verbindet eine fesselnde Erzählung mit einer starken Charakterentwicklung und kulturellen Elementen.
Vorteile:Der Roman zeichnet sich durch eine ausgeprägte Charakterentwicklung und eine stimmungsvolle Erzählweise aus. Der Leser taucht in die Realität des Lebens im Reservat ein und erhält Einblicke in die Kultur der Lakota, ihre Traditionen und die Herausforderungen, denen sich die indigene Gemeinschaft stellen muss. Die Handlung bietet eine Mischung aus Mystery, Kriminalität und persönlichem Drama, mit einer gut ausgeführten Erzählung, die emotional mitreißt. Die Anmerkungen der Autorin und die Leseliste geben der Geschichte zusätzliche Tiefe und Kontext.
Nachteile:Einige Leser empfanden das Tempo zu Beginn als langsam und die Handlung als teilweise vorhersehbar. Die grafischen Darstellungen von Gewalt könnten manche Leser abschrecken. Einige Charaktere, insbesondere der Protagonist, wurden im Vergleich zu anderen in der Geschichte als weniger überzeugend empfunden. In einigen Kritiken wurde hervorgehoben, dass die kulturellen Elemente zwar fesselnd seien, die Handlung aber manchmal abschweife.
(basierend auf 232 Leserbewertungen)
Winter Counts
(AUF DER SHORTLIST FÜR DEN EDGAR AWARD FÜR DEN ERSTEN ROMAN)
Winter Counts ist ein Wunderwerk. Es ist ein Thriller mit einem schlagenden Herzen und zackigen Zähnen. Dieses Buch ist eine brillante Meditation über Macht und Gewalt und ein Beweis dafür, wie viel ein Kriminalroman leisten kann. Weiden ist eine starke neue Stimme. Ich konnte es nicht aus der Hand legen.“.
--Tommy Orange, Autor von There There.
Eine Leseempfehlung von:
USA Today * TIME * The Washington Post * Buzzfeed * Electric Literature * Lit Hub * Shondaland * Publishers Weekly * Crimereads * Salon * PopSugar * NPR
Ein bahnbrechender Thriller über einen Selbstjustizler in einem Indianerreservat, der sich auf eine gefährliche Mission begibt, um die Quelle eines Heroinflusses aufzuspüren.
Virgil Wounded Horse ist der örtliche Ordnungshüter im Rosebud-Indianerreservat in South Dakota. Wenn das amerikanische Rechtssystem oder der Stammesrat Gerechtigkeit verweigert, wird Virgil angeheuert, um seine eigene Strafe zu vollstrecken, die schwer zu vergessen ist. Doch als Heroin in das Reservat gelangt und Virgils Neffe aufgespürt wird, wird sein Vigilantismus plötzlich persönlich. Er nimmt die Hilfe seiner Ex-Freundin in Anspruch und macht sich auf den Weg, um herauszufinden, woher die Drogen kommen und wie man sie stoppen kann.
Sie folgen einer Spur nach Denver und stellen fest, dass sich die Drogenkartelle rasch ausbreiten und neue, erschreckende Allianzen bilden. Und zurück im Reservat wirft eine neue Initiative des Stammesrats unbequeme Fragen über Geld und Macht auf. Als Virgil beginnt, die Puzzleteile miteinander zu verbinden, muss er sich seinen eigenen Dämonen stellen und seine indianische Identität zurückgewinnen. Er erkennt, dass es einen unglaublichen Preis hat, im einundzwanzigsten Jahrhundert ein amerikanischer Ureinwohner zu sein.
Winter Counts ist ein Meisterwerk der Kriminalliteratur, ein erfrischend ehrlicher Blick auf einen lange ignorierten Teil des amerikanischen Lebens und eine verschlungene, wendungsreiche Geschichte, die ebenso tiefgründig wie aufregend ist.