
The YWCA in China: The Making of a Chinese Christian Women's Institution, 1899-1957
Eine Untersuchung des YWCA in China und wie Frauen vor und nach dem Kommunismus mit ihm interagierten. Der YWCA kam 1899 als kultureller Eindringling nach China.
Wie bewahrten christliche chinesische Frauen in der turbulenten ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts ihre Identität und ihre soziale Relevanz? Der YWCA in China untersucht, wie die Young Women's Christian Association auf die Bedürfnisse der chinesischen Frauen und der Gesellschaft vor und nach der Revolution von 1949 reagierte, die den kommunistischen Staat einführte. Ursprünglich wurde die chinesische YWCA-Bewegung von westlichen Sekretärinnen definiert, doch die nachfolgenden Generationen der chinesischen Führung lokalisierten das vom Westen definierte Organisationsethos. Im Laufe der Zeit wurde „das Y“ klassenbewusst und fortschrittlich, da chinesische Frauen es von einem Vehikel zur moralischen und materiellen Hebung zu einem Instrument für soziales Handeln und zu einem organisatorischen Bürger Chinas machten.
Nach 1949 unterstützten die nationalen YWCA-Führer das maoistische Regime, weil sie glaubten, dass die sozialen Ziele des YWCA mit Maos revolutionären Zielen übereinstimmten. Der YWCA in China ist eine faszinierende Untersuchung des Lebens, Denkens und Handelns von Frauen, deren unterschiedliche Formen christlicher und chinesischer Identität durch historische Ereignisse, die ihre sozialen Philosophien prägten, durcheinander gebracht wurden.