Bewertung:

Das Buch wird hoch gelobt für seine fesselnde und informative Erforschung von Herzkrankheiten, die wissenschaftliche Erkenntnisse mit historischem Kontext verbindet. Die Leser schätzen die Klarheit des Textes, die fesselnden Anekdoten und die wertvollen Einblicke in die Herzgesundheit, insbesondere für ein Laienpublikum. Trotz einiger Kritikpunkte, die sich auf Abschweifungen und vermeintliche Auslassungen beziehen, ist der Gesamteindruck überwältigend positiv, mit Empfehlungen für ein breites Publikum, insbesondere für diejenigen mit einer familiären Vorbelastung durch Herzprobleme.
Vorteile:⬤ Leichter und ansprechender Schreibstil, der komplexe Themen auch für Laien verständlich macht.
⬤ Reich an interessanten Anekdoten und Patientengeschichten, die den Lerneffekt erhöhen.
⬤ Behandelt eine breite Palette von Themen im Zusammenhang mit Herzkrankheiten, einschließlich historischer Zusammenhänge und aktueller medizinischer Fortschritte.
⬤ Bietet lehrreiche Einblicke, die zu einer gesunden Lebensweise motivieren.
⬤ Empfohlen sowohl für Medizinstudenten als auch für die breite Öffentlichkeit, die sich für die Herzgesundheit interessiert.
⬤ Einige Leser waren der Meinung, dass das Buch ablenkende Abschweifungen zu nicht verwandten Themen enthält.
⬤ Einige waren der Meinung, dass bestimmte Patientengeschichten mehr hätten entwickelt werden können.
⬤ Kritisiert wird, dass einige wichtige Beiträge namhafter Persönlichkeiten zur Kardiologie ausgelassen wurden.
⬤ Einige Leser wünschten sich mehr Diagramme und eine chronologische Darstellung der Geschichte.
(basierend auf 11 Leserbewertungen)
State of the Heart
In State of the Heart nimmt Dr. Haider Warraich die Leser mit in die Notaufnahme, in die Patientenzimmer und in die Geschichte und Wissenschaft der Herzkrankheiten.
State of the Heart zeichnet den gesamten Bogen des Herzens nach, vom ersten Mal, als es auf Steintafeln abgebildet wurde, bis zu einer Zukunft, in der es möglicherweise überflüssig wird. Herzkrankheiten gibt es zwar schon lange, aber die Art der Herzkrankheit, die Gründe dafür und die Art der Behandlung ändern sich ständig. Doch das goldene Zeitalter der Herzforschung hat gerade erst begonnen. Und da die Behandlung von Herzkrankheiten die Definition von Leben und Tod verändert, gibt es keinen besseren Zeitpunkt, um einen Blick auf die Gegenwart und die Zukunft von Herzkrankheiten zu werfen, auf die Ärzte und Krankenschwestern, die sie behandeln, auf die Patienten und Pfleger, die damit leben, und auf die Geschichten, die sie in ihrem Herzen tragen.
Weltweit sterben mehr Menschen an Herzkrankheiten als an jeder anderen Krankheit, und jede Form von Herzkrankheit kann im weiteren Verlauf zu einer Herzinsuffizienz führen. Herzinsuffizienz betrifft Millionen von Menschen und kann jeden jederzeit treffen: ein Kind, das sich von einer Virusinfektion erholt, eine Frau, die gerade entbunden hat, oder ein Krebspatient, der eine Chemotherapie erhält. Doch neue Technologien zur Behandlung der Herzinsuffizienz verändern das Menschsein grundlegend. Mechanische Pumpen können chirurgisch in die Herzen der Patienten eingesetzt werden, und wenn Patienten mit diesen Pumpen wirklich krank werden, brauchen sie manchmal keinen Arzt oder Chirurgen - sie brauchen einen Mechaniker.
In State of the Heart wird gezeigt, dass der Weg, die Welt von Herzkrankheiten zu befreien, ein Spiegelbild des Weges der medizinischen Wissenschaft im Allgemeinen ist. Wir erfahren nicht nur, dass Frauen genauso häufig an Herzkrankheiten leiden wie Männer, sondern auch, dass sich die Art der Herzkrankheit bei Frauen diametral von derjenigen bei Männern unterscheidet. Wir lernen, dass Herzkrankheiten und Krebs möglicherweise mehr gemeinsam haben, als wir uns vorstellen konnten. Und wir erfahren, wie die menschliche Evolution selbst zur Epidemie der Herzkrankheiten geführt haben könnte. Um zu verstehen, wie sich unser Wissen über das Herz entwickelt hat, zeichnet State of the Heart den kurvenreichen Weg nach, den die Wissenschaft eingeschlagen hat - voller Schlaglöcher und blinder Wendungen - bis hin zu ihrem Ursprung.