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Derrida and Queer Theory
Von hinten kommend (derri re) - wie sonst sollte man einen Band mit dem Titel "Derrida und die Queer Theory" beschreiben? - als käme er zu spät zur Party, oder sogar, nachdem die Party schon vorbei ist. Schließlich haben wir bereits Deleuze und die Queer Theory und natürlich den Heiligen Foucault. Und nach Annamarie Jagoses Queer Theory: An Introduction, in dem Derrida" (oder Dekonstruktion") nicht ein einziges Mal erwähnt wird - nicht einmal im Unterkapitel The Post-Structuralist Context of Queer" -, könnte man meinen, dass Derrida nicht nur zu spät zur Party kam, sondern überhaupt nie da war.
Dieser unzeitgemäße Band mit breit gefächerten Aufsätzen von SchlüsseldenkerInnen des Feldes befasst sich daher unter anderem mit dem, was man die verleugnete Schuld an "Derrida" in der kanonischen "Queer Theory" nennen könnte.
INHALTSVERZEICHNIS //.
Das Geschenk von (dem) "Dahinter" (Derri re): Intro-extro-duction - Christian Hite.
Preposturous Preface: Derrida und der Queer-Diskurs - J. Hillis Miller.
Unmögliche Unheimlichkeit: Dekonstruktion und Queer Theory - Nicholas Royle.
Kein Königreich des Queer - Calvin Thomas.
Derrida und die Frage nach der "Frau" - Sarah Dillon.
Les chats de Derrida - Carla Freccero.
Derridas Queer-Wurzel(n) - Jarrod Hayes.
Deko-Pervo-Konstruktion - Amonn Dunne.
Ein Mann für alle Jahreszeiten: Derrida-cum-"Queer Theory", oder die Grenzen der "Performativität" - Alexander Garc a D ttmann.
"Praktische Dekonstruktion" Eine Anmerkung zu einigen Notizen von Judith Butler - Martin McQuillan.
Aufführung von Freundschaft - Linnell Secomb.
Nachwort: Just Queer - Geoffrey Bennington.
Anhang: Oberster Gerichtshof (1988) - David Wills.