Bewertung:

Das Buch wird für seinen künstlerischen Schreibstil, die tiefgründigen Themen und die tiefgründige Erforschung komplexer Themen wie Kunst, Zensur und Moral während und nach dem Nazi-Regime in Deutschland gelobt. Während viele Leserinnen und Leser die Geschichte fesselnd und schön geschrieben fanden, merkten einige an, dass das Tempo langsam sein könnte und der Stil schwierig zu erfassen sei.
Vorteile:Künstlerischer Schreibstil, tiefgründige Themen, fesselnde Erzählung, reiche Charakterentwicklung, starke Erforschung des historischen Kontextes und gut angenommene Übersetzung.
Nachteile:Langsames Tempo, anspruchsvoller Schreibstil, und einige fanden Teile der Geschichte langweilig oder zu einfach.
(basierend auf 22 Leserbewertungen)
German Lesson
Siggi Jepsen, der als jugendlicher Straftäter inhaftiert ist, erhält eines Tages den Auftrag, eine routinemäßige Deutschstunde über die "Freuden der Pflicht" zu schreiben. Siggi ist mit diesen "Freuden" übermäßig vertraut und schreibt sein Leben seit 1943 auf, als er als Junge mit ansehen musste, wie sein Vater, Wachtmeister der nördlichsten Polizeistation Deutschlands, hartnäckig Befehle aus Berlin ausführte, um einen bekannten Expressionisten, ihren Nachbarn, am Malen zu hindern und alle seine "entarteten Werke" zu beschlagnahmen.
Schon bald stiehlt Siggi die Bilder, um sie vor seinem Vater in Sicherheit zu bringen. Vor der großen brütenden Nordlandschaft.
Siggi erzählt vom Zusammenprall von Vater und Sohn, von Pflicht und persönlicher Loyalität im Deutschland des Krieges. "Ich habe versucht herauszufinden", sagt Lenz, wohin die Freude an der Pflicht ein Volk führen kann.