
Deweyan Transactionalism in Education: Beyond Self-Action and Inter-Action
Bildungsphilosophen sind sich Deweys Konzept des Transaktionalismus weitgehend nicht bewusst, obwohl es in einem Großteil seiner Philosophie, sei es im Bildungsbereich oder in anderen Bereichen, seit den späten 1890er Jahren implizit enthalten ist.
Dieses Buch, geschrieben von Wissenschaftlern aus Belgien, Italien, Norwegen, Schweden und den USA, zeigt, wie der Transaktionalismus eine völlig neue Art des Verständnisses von Lehren und Lernen, der soziokulturellen Dimension der Bildung und der Bildungsforschung bieten kann. Die Autorinnen und Autoren zeigen, wie das Konzept uns hilft, über eine Reihe falscher Dualismen wie Geist versus Körper, Selbst versus Gesellschaft und Organismus versus Umwelt sowie über eine ebenso große Anzahl von Binaritäten wie Innen-Außen, Präsenz-Absenz und männlich-weiblich hinwegzusehen.
Sie stellen die wichtigsten kritischen Ideen vor, die der Transaktionalismus vertritt, darunter Emergenz, das Leben in einer Welt ohne ein Innen, die zeitlich und räumlich verteilte Natur von Bedeutung, Geist und Selbst. Die theoretische Diskussion stützt sich auf praktische Erörterungen von Bildungsthemen und -umgebungen wie Museumspädagogik, Codierung und Informatik, Theater, Lehrerausbildung, politische Reformen und die Covid-19-Pandemie.