Bewertung:

Das Buch gilt als wertvolle Quelle für Ballettfans und bietet informative und gut recherchierte Inhalte über Diaghilew und die Ballets Russes. Während es für seine Einblicke und den historischen Kontext gelobt wird, finden einige Leser die Darstellung zu akademisch und es fehlt an emotionaler Tiefe.
Vorteile:⬤ Informativ und gut recherchiert
⬤ großartige Einblicke in die Ballets Russes
⬤ gut geschrieben
⬤ wertvoll für das Verständnis von Ballett und Kunstgeschichte
⬤ ein Klassiker für Liebhaber.
⬤ Langweilig und zu akademisch
⬤ es fehlt an Leidenschaft und emotionalem Engagement
⬤ wenige Illustrationen
⬤ einige Leser finden es uninspirierend.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
Diaghilev's Ballets Russes
In der Geschichte des Balletts des 20. Jahrhunderts hat kein Ensemble einen so tiefgreifenden und weitreichenden Einfluss gehabt wie die Ballets Russes.
Unter der Leitung des außerordentlichen Impresarios Serge Diaghilew (1872-1929) veränderten die Ballets Russes das Wesen des Balletts radikal - sein Thema, seine Bewegungssprache, seinen choreografischen Stil, den Bühnenraum, die Musik, das Bühnenbild, die Kostüme und sogar die körperliche Erscheinung der Tänzer. Von 1909 bis 1929 brachte es einige der größten Choreographen der Tanzgeschichte hervor - Fokine, Nijinsky, Massine und Balanchine - und schuf Klassiker wie Les Sylphides, Feuervogel, Petrouchka, L'Apres-midi d'un Faune, Les Noces und Apollo. Diaghilew brachte einige der führenden Künstler seiner Zeit zusammen, darunter die Komponisten Strawinsky, Debussy und Prokofiev, die Künstler Picasso, Braque und Matisse sowie die Dichter Hoffmansthal und Cocteau.
Diaghilevs Ballets Russes ist die umfassendste Geschichte des Unternehmens, die je geschrieben wurde, und die erste, die es als Ganzes untersucht - seine Kunst, sein Unternehmen und sein Publikum. Lynn Garafola verbindet Sozial- und Kulturgeschichte mit erhellenden Diskussionen über Tanz, Drama, Musik, Kunst, Wirtschaft und öffentliche Rezeption und zeichnet so ein außergewöhnliches Porträt des Ensembles, das das Ballett zu dem gemacht hat, was es heute ist.