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Diagnosis, Prevention and Treatment for Stroke
In den letzten Jahren wurden in der Schlaganfalldiagnose und -behandlung herausragende Erfolge erzielt. Unser besseres Verständnis der pathophysiologischen Mechanismen und die Fortschritte in der bildgebenden Diagnostik haben es uns ermöglicht, Schlaganfall-Syndrome mit bemerkenswerter Präzision zu diagnostizieren und zugrundeliegende Gefäßpathologien aufzudecken, die direkt mit dem Schlaganfallereignis korreliert werden können.
Innerhalb kurzer Zeit wurde die mechanische Thrombektomie zum Standardverfahren für Patienten mit großen Gefäßverschlüssen und Symptombeginn bis zu 24 Stunden, während andere neuere Studien auch den Einsatz der Perfusionsbildgebung zur Steuerung der intravenösen Thrombolyse in dem erweiterten Zeitfenster nahelegen. In dieser Sonderausgabe werden wir auch ausführlich relevante Themen zur sekundären Schlaganfallprävention erörtern, einschließlich des unverzüglichen Einsatzes oraler Antikoagulanzien, die nicht auf Vitamin K basieren, und der potenziellen Wirkung von Umkehrmitteln bei Patienten mit intrazerebralen Blutungen im Zusammenhang mit deren Einsatz.
Wir werden auch die Behandlungsmöglichkeiten für Schlaganfallpatienten mit Indikation zur Langzeitantikoagulation und hohem Blutungsrisiko beschreiben. Abschließend wird ein besonderes Augenmerk auf junge Schlaganfallpatienten, den Umfang der diagnostischen Abklärung und die Auswahl derjenigen, die von einem Verschluss des Foramen ovale profitieren würden, gelegt.