Bewertung:

Das Buch über Diana Vreeland zeigt eine Sammlung von reproduzierten Seiten aus Harper's Bazaar und erntet sowohl Bewunderung als auch Kritik. Während viele Leser den visuellen Reiz und die damit verbundene Nostalgie zu schätzen wissen, vermissen andere einen informativen Inhalt und stellen fest, dass das Buch über die visuellen Reproduktionen hinaus wenig bietet.
Vorteile:⬤ Visuell atemberaubend mit wunderschönen Reproduktionen von alten Magazin-Covern
⬤ großartig für Mode-Liebhaber und Sammler
⬤ dient als fantastisches Nachschlagewerk für Redakteure und Fotografen
⬤ viele genießen seinen nostalgischen Wert und seine Ästhetik.
⬤ Es fehlt an informativem Inhalt und Kommentaren
⬤ besteht hauptsächlich aus Reproduktionen von Harper's Bazaar mit wenig Originaltexten
⬤ einige Rezensenten finden es langweilig und nicht die Investition wert, besonders wenn sie mit Diana Vreeland vertraut sind.
(basierend auf 20 Leserbewertungen)
Diana Vreeland: The Modern Woman: The Bazaar Years, 1936-1962
Das erste Vreeland-Buch, das sich auf ihre drei Jahrzehnte bei Harper's Bazaar konzentriert, wo die legendäre Redakteurin ihren einzigartigen Blick auf die Mode verfeinerte. 1936 traf die Chefredakteurin von Harper's Bazaar, Carmel Snow, eine Entscheidung, die die Mode für immer veränderte, als sie eine stilvolle Londonerin namens Diana Vreeland zu ihrer Zeitschrift einlud.
Vreeland schuf „Why Don't You? „eine illustrierte Kolumne mit respektlosen Ratschlägen für ein schickes Leben. Schon bald wurde sie zur Moderedakteurin des Magazins ernannt - eine Position, die Richard Avedon später als Erfindung Vreelands bezeichnete. Die Troika aus Snow, dem legendären Art Director Alexey Brodovitch und Vreeland bildete eine kreative Zusammenarbeit, die die Vorherrschaft von Harper's Bazaar als Amerikas führendes Modemagazin fortführte.
Als der Zweite Weltkrieg die Rolle der Frau in der Gesellschaft veränderte, lieferte Vreelands Liebe zur Mode und ihre grenzenlose Fantasie aufregende, moderne Bilder für dieses neue Paradigma. Dieses Buch behandelt Vreelands drei Jahrzehnte währende Tätigkeit bei Bazaar und zeigt, wie Vreeland die Rolle des Moderedakteurs neu gestaltete, indem sie Styling, kreative Leitung und visuelles Storytelling einführte.
Ihre innovative Sichtweise und ihre kreativen Arbeitsbeziehungen mit Fotografen wie Richard Avedon, Cecil Beaton, Louise Dahl-Wolfe, Lillian Bassman und Hoyningen-Huene brachten die amerikanische Frau in eine moderne Welt. Anhand von mehr als 300 Bildern aus der Zeitschrift zeigt dieses Buch, wie Vreelands Arbeit nicht nur ihre Leserschaft beeinflusste, sondern auch den Weg für moderne Modegeschichten ebnete, die bis heute Bestand haben.