Bewertung:

Das Buch ist eine Anthologie mit Gedichten von über 100 Dichterinnen des 18. Jahrhunderts. Jahrhunderts. Sie bietet eine reiche Vielfalt an Themen und Stilen, was sie zu einer aufschlussreichen Quelle für Studenten und Liebhaber der Poesie macht, auch wenn sie vielleicht nicht den Erwartungen derjenigen entspricht, die romantische oder traditionelle Liebeslyrik suchen.
Vorteile:Die Sammlung enthält eine breite Palette von Gedichten einer vielfältigen Gruppe von Dichterinnen, die eine wichtige und oft übersehene Perspektive in der englischen Literatur bieten. Viele Leserinnen und Leser fanden sie aufschlussreich und zufriedenstellend und lobten die Einbeziehung sowohl bekannter als auch weniger bekannter Dichterinnen. Die biografischen Einführungen sind gründlich und informativ und bereichern das Leseerlebnis.
Nachteile:Einige Leser erwarteten eher traditionelle Liebesgedichte, fanden aber stattdessen politische und soziale Kommentare, die vielleicht nicht jeden ansprechen. Einige Gedichte wurden als stilistisch veraltet empfunden, und einige Käufer beschwerten sich über den Zustand des Buches.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
Eighteenth Century Women Poets: An Oxford Anthology
Im ersten Jahrzehnt des achtzehnten Jahrhunderts veröffentlichten nur zwei Frauen Gedichtsammlungen.
In den 1790er Jahren waren es bereits mehr als dreißig. Doch in den beiden dazwischen liegenden Jahrhunderten sind die meisten dieser Gedichte aus dem Blickfeld verschwunden - entweder ignoriert oder vergessen.
Diese reizvolle Anthologie führt uns zurück ins augusteische England und stellt über hundert dieser verlorenen Dichter vor, von Lady Mary Chudleigh und Octavia Walsh bis zu Mary Locke und Georgiana Cavendish, Herzogin von Devonshire. Ihre Poesie spricht mit Kraft und Unmittelbarkeit, in einer Bandbreite von Stimmungen, die von nachtragend und melancholisch bis hin zu humorvoll und überschwänglich reichen, während sie uns ihre individuellen Welten enthüllen. Sie stammten aus allen Gesellschaftsschichten - einschließlich der Wäscherinnen und Herzoginnen -, aus der Stadt und vom Land.
Der Band zeigt, dass die Dichterinnen des achtzehnten Jahrhunderts mit zunehmendem Selbstvertrauen eine Vielzahl von poetischen Formen entwickelten und sowohl öffentliche als auch private Themen behandelten. Eighteenth-Century Women Poets bietet eine überzeugende Neubewertung eines vernachlässigten Aspekts der Literatur des achtzehnten Jahrhunderts.