Bewertung:

Das Buch ist ein abenteuerlicher Bericht über die Reise des Autors durch Tibet, in dem er die Herausforderungen, denen er begegnete, und das kulturelle Umfeld der Region schildert. Während einige Leser die Erkundung und den historischen Kontext schätzen, kritisieren andere die Perspektive des Autors und die Übertreibung der Ereignisse.
Vorteile:Viele Leser empfanden das Buch als eine fesselnde und abenteuerliche Lektüre, die einen interessanten Einblick in die Geschichte und Kultur Tibets bietet. Gelobt wurden der Mut und die Ausdauer des Autors im Angesicht der Entbehrungen. Auch die Beschreibungen der Landschaften und die einzigartigen Erfahrungen der Autorin in Tibet wurden als fesselnd und informativ hervorgehoben.
Nachteile:Kritiker wiesen auf die Wichtigtuerei und die rassistischen Vorurteile des Autors hin und meinten, dass seine Wahrnehmungen des tibetischen Volkes oft negativ und übermäßig dramatisch seien. Einige Leser fanden die Erzählung übertrieben und es fehlte ihr an Tiefe in der Charakterentwicklung. Es wurde auch erwähnt, dass sich das Buch manchmal in die Länge zog, was den Lesegenuss teilweise beeinträchtigte.
(basierend auf 16 Leserbewertungen)
An Explorer's Adventures in Tibet
Dieses Buch handelt hauptsächlich von den Abenteuern des Autors während einer Reise nach Tibet im Jahr 1897, als dieses Land aufgrund von religiösem Fanatismus für Fremde gesperrt war. Für die wissenschaftlichen Ergebnisse der Expedition und die detaillierte Beschreibung der Sitten, Gebräuche usw. des Volkes sollte das umfangreichere Werk In the Forbidden Land (Harper & Brothers, publishers) desselben Autors herangezogen werden.
Während dieser Forschungsreise machte der Autor viele wichtige geographische Entdeckungen, von denen folgende erwähnt werden können:
(a) Die Entdeckung der beiden Hauptquellen des großen Brahmaputra-Flusses, eines der vier größten Flüsse der Welt.
(b) Die Feststellung, dass es nördlich der Himahlyas eine hohe Gebirgskette gibt, die jedoch nicht so hoch ist wie die höchsten Berge der Himahlyas-Kette.
(c) Die Beilegung der geographischen Kontroverse über die angebliche Verbindung zwischen dem Heiligen (Mansarowar) und dem Teufelssee (Rakastal).
(d) Die Entdeckung der wahren Quellen des Sutlej-Flusses.
Bei der Angabe geographischer Namen hat der Autor die Namen so wiedergegeben, wie sie von den Einheimischen ausgesprochen werden, und hat selbst bei dem poetischen Wort "Himahlya" (der Wohnsitz des Schnees) keine Ausnahme gemacht, das im Englischen gewöhnlich falsch geschrieben und zu dem bedeutungslosen Himalaya verzerrt wird.
Alle in diesem Buch angegebenen Himmelsrichtungen sind magnetisch. Die Temperaturbeobachtungen wurden mit Fahrenheit-Thermometern registriert.
A. H. S. L.