Bewertung:

Das Buch befasst sich mit der Geschichte des OSS während des Zweiten Weltkriegs und untersucht die unkonventionellen Taktiken der Spione sowie die Entwicklung einzigartiger Spionagewerkzeuge. Während der Inhalt faszinierend und gut recherchiert ist, bemängelten einige Leser den Mangel an thematischer Kohärenz und detaillierter Analyse.
Vorteile:Das Buch zeichnet sich durch interessante Anekdoten, gründliche Recherchen und einen hervorragenden Schreibstil aus. Viele Leser empfanden es als informativ und fesselnd, da es die Ursprünge der modernen Geheimdienstpraktiken und die Kreativität der Spionage beleuchtet. Das Buch ist ein gutes Geschenk für alle, die sich für die Geschichte des Krieges interessieren.
Nachteile:In einigen Rezensionen wurde bemängelt, dass es dem Buch an einem einheitlichen Thema und an analytischer Tiefe mangelt, so dass es manchmal unzusammenhängend wirkt. Kritik gab es auch an der Darstellung, die von einigen als fade und wenig ansprechend bezeichnet wurde. Außerdem fanden einige Leser die Beschreibungen von Folter und anderen grausamen Aspekten schwer zu lesen.
(basierend auf 17 Leserbewertungen)
The Dirty Tricks Department: Stanley Lovell, the Oss, and the Masterminds of World War II Secret Warfare
John Lisle enthüllt die unerzählte Geschichte der Forschungs- und Entwicklungsabteilung des OSS - der Abteilung für schmutzige Tricks - und ihre Rolle im Zweiten Weltkrieg.
Im Sommer 1942 erhielt Stanley Lovell, ein renommierter Industriechemiker, einen mysteriösen Befehl, sich in einem unbekannten Gebäude in Washington, D. C. zu melden. Als er dort ankam, wurde er in einen kargen Raum geführt, wo er auf den Mann wartete, der ihn gerufen hatte. Nach einer beunruhigenden Zeitspanne kam William "Wild Bill" Donovan, der Leiter des Office of Strategic Services (OSS), zur Tür herein. "Sie kennen natürlich Ihren Sherlock Holmes", sagte Donovan zur Einführung. "Professor Moriarty ist der Mann, den ich für meinen Stab brauche... Ich glaube, Sie sind es.".
Nach dieser lebensverändernden Begegnung wurde Lovell Leiter einer geheimen Gruppe von Wissenschaftlern, die schmutzige Tricks für die OSS, den Vorläufer der CIA, entwickelten. Zu ihren Erfindungen gehörten Fledermausbomben, Selbstmordpillen, Kampfmesser, Schreckschusspistolen und getarnter Sprengstoff. Außerdem fälschten sie Dokumente für verdeckte Ermittler, planten die Ermordung ausländischer Staatsoberhäupter und führten Experimente mit wahrheitsgemäßen Drogen an ahnungslosen Personen durch.
Auf der Grundlage umfangreicher Archivrecherchen und persönlicher Interviews erzählt The Dirty Tricks Department die Geschichte dieser intriganten Wissenschaftler, erforscht die moralischen Dilemmata, mit denen sie konfrontiert waren, und enthüllt ihr dunkles Vermächtnis, das das berüchtigtste Programm in der Geschichte der CIA direkt inspiriert hat: MKULTRA.