Bewertung:

Das Buch von David Lamb bietet einen detaillierten und dennoch kritischen Überblick über die afrikanische Geschichte und präsentiert eine ehrliche Perspektive auf die politischen, sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen des Kontinents von den späten 1950er bis zu den 1980er Jahren. Während viele Leser den informativen und fesselnden Schreibstil zu schätzen wissen, gibt es Bedenken hinsichtlich des veralteten Inhalts und der möglichen Voreingenommenheit des Buches aufgrund der Außenseiterperspektive des Autors.
Vorteile:⬤ Ausgezeichneter und fesselnder Schreibstil, der leicht zu lesen ist.
⬤ Bietet einen ausgewogenen Überblick über die afrikanische Geschichte, Politik und Kultur.
⬤ Verknüpft Statistiken mit persönlichen Anekdoten und allgemeineren Beobachtungen und macht so komplexe Themen zugänglich.
⬤ Bietet wertvolle Einblicke in die Auswirkungen von Kolonialismus und Stammesdenken auf das heutige Afrika.
⬤ Sehr empfehlenswert für Leser, die Afrikas Vergangenheit und Kontext verstehen wollen.
⬤ Der Inhalt ist veraltet, da er nur die Ereignisse bis zu den 1980er Jahren abdeckt und wichtige Entwicklungen danach nicht berücksichtigt.
⬤ Einige Leser bemerken eine mögliche Voreingenommenheit aufgrund der amerikanischen Perspektive des Autors.
⬤ Einige Kritiker meinen, dem Buch fehle es in bestimmten Bereichen an Tiefe und vergleichen es ungünstig mit umfassenderen Werken.
(basierend auf 24 Leserbewertungen)
The Africans
In den vier Jahren, die er als Büroleiter der Los Angeles Times in Schwarzafrika verbrachte, reiste David Lamb durch fast alle Länder südlich der Sahara und legte mehr als 300.000 Meilen zurück.
Er sprach mit Präsidenten und Guerillaführern, Universitätsprofessoren und Medizinmännern. Er hüpfte zwischen Kriegen und Putschen, die Ozeane voneinander entfernt waren, und nahm Mitternachtsflüge in wenig bekannte Länder, in denen sich vermeintlich anständige Menschen gegenseitig unaussprechliche Dinge antaten.
Ganz in der Tradition von John Gunthers Inside Africa ist The Africans eine außergewöhnliche Kombination aus Analyse und Abenteuer. Teils Reisebericht, teils Zeitgeschichte, ist es das Porträt eines Kontinents, der manchmal darauf aus zu sein scheint, sich selbst zu zerstören, und von Menschen, die ebenso mutig wie leidenschaftlich sind.