Bewertung:

Das Buch wird wegen seines schönen Inhalts und der detaillierten mathematischen Darstellung botanischer Formen hoch geschätzt, aber es gibt Kritik an der Qualität der Abbildungen, insbesondere bei den Farbtafeln, wo Rezensenten berichten, dass sie Schwarz-Weiß-Versionen statt der versprochenen Farbbilder erhalten haben.
Vorteile:⬤ Ausgezeichneter Inhalt mit einer präzisen mathematischen Darstellung botanischer Formen
⬤ schöne Farbtafeln (in der Originalversion)
⬤ Einblicke in echte Pflanzen und Berechnungswerkzeuge.
⬤ Viele erhaltene Ausgaben enthalten nur Schwarz-Weiß-Abbildungen statt der versprochenen Farbtafeln
⬤ schlechte Qualität der Abbildungen in einigen Fällen
⬤ hoher Preis im Verhältnis zur Qualität.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
The Algorithmic Beauty of Plants
Die Schönheit von Pflanzen hat seit Jahrhunderten die Aufmerksamkeit der Mathematiker auf sich gezogen. Auffällige geometrische Merkmale wie die zweiseitige Symmetrie von Blättern, die Rotationssymmetrie von Blüten und die schraubenförmige Anordnung von Schuppen in Kiefernzapfen wurden am intensivsten untersucht.
Dieser Schwerpunkt spiegelt sich in einem Zitat von Weyl (159, Seite 3) wider: "Schönheit ist mit Symmetrie verbunden. "In diesem Buch werden zwei weitere Faktoren erforscht, die Pflanzenstrukturen organisieren und somit zu ihrer Schönheit beitragen. Der erste ist die Eleganz und relative Einfachheit der Entwicklungsalgorithmen, d.
h. der Regeln, die die Entwicklung der Pflanzen in der Zeit beschreiben.
Der zweite ist die Selbstähnlichkeit, die von Mandelbrot (95, Seite 34) wie folgt beschrieben wird: Wenn jedes Teil einer Form dem Ganzen geometrisch ähnlich ist, nennt man sowohl die Form als auch die Kaskade, die sie erzeugt, selbstähnlich. Dies entspricht dem von Herman, Lindenmayer und Rozenberg (61) beschriebenen biologischen Phänomen: Bei vielen Wachstumsprozessen von Lebewesen, insbesondere von Pflanzen, ist das regelmäßig wiederkehrende Auftreten bestimmter vielgliedriger Strukturen leicht erkennbar..... Bei einem zusammengesetzten Blatt zum Beispiel haben einige der Lappen (oder Fiederblättchen), die Teile eines Blattes in einem fortgeschrittenen Stadium sind, die gleiche Form wie das ganze Blatt in einem früheren Stadium.
Die Selbstähnlichkeit der Pflanzen ist also ein Ergebnis von Entwicklungsprozessen. Wachstum und Form Mit der Betonung der Beziehung zwischen Wachstum und Form folgt dieses Buch einer langen Tradition in der Biologie.