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The American Impressionists in the Garden
Jahrhunderts zeigten amerikanische Künstler eine Vorliebe für Gärten als künstlerische Motive und eine wachsende Wertschätzung für die Gartenkunst selbst. Das Farbspektrum und die Variationen in Form und Silhouette machten den Garten zu einem faszinierenden Thema für eine große Anzahl von Malern, die dem impressionistischen Stil zuneigten. Jahrhunderts erlebte Amerika eine Gartenmanie, und das Interesse an der Kunst des Gärtnerns beherrschte viele Aspekte des häuslichen Lebens. Publikationen und Artikel boten den Amerikanern Ratschläge für die Gartenarbeit und behaupteten gleichzeitig, dass die Kunst des Gärtnerns mit der Kunst der Malerei vergleichbar sei.
Der Ausstellungskatalog The American Impressionists in the Garden (Die amerikanischen Impressionisten im Garten) untersucht das Thema Garten in der amerikanischen Kunst und Gesellschaft des späten neunzehnten und frühen zwanzigsten Jahrhunderts. May Brawley Hill erörtert in ihrem Essay eine Reihe von Themen, darunter die Faszination der Impressionisten für Gärten, die Geschichte der Gartengestaltung, Vergleiche zwischen europäischer und amerikanischer Gartenmalerei, Frauenbilder und die Bewegung der Künstlerkolonien, und stellt die von diesen Künstlern gemalten und gepflegten Gärten ausführlich vor.
Neben den vierundvierzig Farbtafeln, auf denen europäische und amerikanische Gärten von amerikanischen Künstlern abgebildet sind, enthält der Katalog auch einige historische Fotografien von Künstlern in Gartenanlagen. Diese ermöglichen es dem Leser, die Beziehung zwischen dem fotografierten Garten und dem gemalten Garten zu untersuchen. Der Katalog zeigt Gartenbilder aus Holland, Frankreich, Italien und England sowie aus verschiedenen Regionen der Vereinigten Staaten, darunter dem Nordosten, Südosten, Südwesten und der Westküste. Die Gartenskulptur war ein wesentliches Element der Gartengestaltung, und der Katalog enthält auch Abbildungen einer Reihe von kleinformatigen Bronzen und anderen Statuen für Gartenumgebungen.
Dieses Buch wurde als Begleitbuch zu einer Ausstellung im Cheekwood Botanical Garden & Museum of Art im Jahr 2010 entwickelt.