Bewertung:

Das Buch ist in drei Teile gegliedert, die sich auf die Neuformulierung der Lehre von der Rechtfertigung durch den Glauben im Kontext von Armut und Diskriminierung konzentrieren. Es kritisiert konventionelle Bedeutungen, analysiert biblische Texte im historischen Kontext und bietet eine zeitgenössische lateinamerikanische Perspektive.
Vorteile:Das Buch bietet eine neue Interpretation der Rechtfertigung aus dem Glauben, die im historischen und soziopolitischen Kontext, insbesondere in Lateinamerika, verankert ist. Es setzt sich auf sinnvolle Weise mit den biblischen Texten auseinander und spricht relevante zeitgenössische Themen wie Armut und Diskriminierung an.
Nachteile:Der Titel mag nicht alle Leserinnen und Leser ansprechen, und der akademische Charakter des Diskurses kann für diejenigen, die mit theologischen Debatten nicht vertraut sind, schwer verständlich sein.
(basierend auf 1 Leserbewertungen)
The Amnesty of Grace: Justification by Faith from a Latin American Perspective
„Diese Studie untersucht die Bedeutung der Rechtfertigung im Rahmen der lateinamerikanischen Theologie der Befreiung, einer besonderen Art, Theologie zu betreiben, die sowohl von Katholiken als auch von Protestanten begrüßt wird.
In dieser Theologie bilden die Armen, die 'Unterdrückten und Gläubigen', den privilegierten Ort der Theologie. Das heißt, dass die Theologie von ihrer Realität der Unterdrückung und Befreiung und ihrer Gotteserfahrung ausgeht.
Jedes große theologische Thema, jede biblische Lektüre muss aus diesem Blickwinkel neu untersucht werden.“ (aus der Einleitung, von Elsa Tamez)