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The Anglo-Arab Encounter: Fiction and Autobiography by Arab Writers in English
Der verstorbene Edward Said sagte: „Warum Englisch und nicht Arabisch - das ist die Frage, die sich ein ägyptischer, palästinensischer, irakischer oder jordanischer Schriftsteller in diesem Moment stellen muss“. Diese knappe Studie vertritt die These, dass es einen qualitativen Unterschied gibt zwischen arabischer Literatur, ins Englische übersetzter arabischer Literatur und einer Literatur, die von Schriftstellern mit arabischem Hintergrund auf Englisch konzipiert und ausgeführt wird.
Sie untersucht zum ersten Mal den Korpus einer Gruppe zeitgenössischer arabischer Schriftsteller, die sich entschlossen haben, arabische Themen in die englische Sprache einzubringen. Obwohl die Werke der einzelnen Autoren sehr unterschiedlich sind, tragen sie doch zu einer Reihe von Ideen bei, deren zentrales Bindeglied der Begriff der anglo-arabischen Begegnung ist.
Die Belletristik von Ahdaf Soueif, Jamal Mahjoub, Tony Hanania, Fadia Faqir und Leila Aboulela setzt sich mit dem Westen - vor allem mit England - auseinander und verwischt und hybridisiert dabei die getrennten Identitäten von Arabern und Engländern. Die Memoiren der renommierten Akademiker Leila Ahmed, Ghada Karmi und Jean Said Makdisi erweitern die Definition der postkolonialen Autobiografie.