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The Coming of the Celts, Ad 1860: Celtic Nationalism in Ireland and Wales
Wer sind die Kelten, und was bedeutet es, keltisch zu sein? In diesem Buch konzentriert sich Caoimh n De Barra auf die Nationalisten in Irland und Wales zwischen 1860 und 1925, einem Zeitraum, in dem sich die Menschen in diesen Ländern als Kelten bezeichneten. De Barra wählt Irland und Wales, weil diese beiden von den sechs so genannten keltischen Nationen am weitesten voneinander entfernt waren, was ihre sprachlichen, religiösen und sozioökonomischen Unterschiede angeht.
The Coming of the Celts, AD 1860 ist in drei Teile gegliedert. Der erste Teil konzentriert sich auf die Entstehung eines keltischen Identitätsgefühls und die Art und Weise, in der politische und kulturelle Nationalisten in beiden Ländern Ideen voneinander übernommen haben, um dieses Identitätsgefühl zu fördern. Der zweite Teil befasst sich mit den Bemühungen, durch die Pan-Celtic-Bewegung eine formellere Beziehung zwischen den keltischen Ländern herzustellen; die späteren Erfolge und Misserfolge dieser Bewegung in Irland und Wales werden verglichen und gegenübergestellt.
Schließlich erörtert das Buch das öffentliche Nebeneinander von walisischem und irischem Nationalismus während der irischen Revolution. De Barra ist das erste Buch, das sich kritisch mit der historischen Bedeutung des Begriffs "keltisch" auseinandersetzt.
Es richtet sich an Leser, die mehr über die modernen politischen und kulturellen Verbindungen zwischen Irland und Wales erfahren möchten, sowie an Wissenschaftler und Studenten der modernen irischen und walisischen Geschichte. Es wird auch für professionelle Historiker von Interesse sein, die auf dem Gebiet der "Vier-Nationen-Geschichte" arbeiten, die den Schwerpunkt auf das Verständnis der Beziehungen und Verbindungen zwischen den vier Nationen Großbritanniens und Irlands legt.