Bewertung:

Das Buch bietet eine eingehende Untersuchung der Geschichte und der Entwicklung des Christentums im angelsächsischen England und stellt die wichtigsten Persönlichkeiten und Ereignisse vor. Obwohl das Buch 1972 veröffentlicht wurde und einige der neuesten archäologischen Funde fehlen, ist die Erzählung immer noch fesselnd und aufschlussreich. Manche Leser empfinden jedoch die Gliederung als unzureichend, was es für diejenigen, die mit der Materie nicht vertraut sind, schwierig machen kann, ihr zu folgen.
Vorteile:Fesselnder Schreibstil, gründliche Erforschung des Themas, unterhaltsame Anekdoten und Einblicke, ein Schwerpunkt auf bedeutenden kirchlichen Persönlichkeiten und ihren Beiträgen, und eine erfrischende Perspektive auf das frühe Christentum.
Nachteile:Veraltete Informationen und fehlende Berücksichtigung neuerer archäologischer Entdeckungen, eine unübersichtliche Struktur ohne klare Gesamterzählung oder Zeitleiste und möglicherweise kein umfassender Überblick für Leser, die neu in der angelsächsischen Geschichte sind.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
The Coming of Christianity to Anglo-Saxon England: Third Edition
The Coming of Christianity to Anglo-Saxon England ist mehr als ein allgemeiner Bericht über die Bekehrung der angelsächsischen Königreiche. Es ist eine gründliche Untersuchung der Art und Weise, wie das Christentum in England geformt wurde, wobei die Vielfalt und der Reichtum der Traditionen, die zum frühen angelsächsischen Christentum beitrugen, voll zur Geltung kommen.
Es ist auch eine Studie über den Prozess der Christianisierung, wie er von Kirchenmännern durchgeführt wurde, die sich, so Mayr-Harting, durch Gebet, Studium und Reisen sowie durch soziales Bewusstsein auf die Christianisierung ihrer Welt vorbereiteten. Für diese Ausgabe hat der Autor ein neues Vorwort hinzugefügt, in dem er einige seiner früheren Schlussfolgerungen überdenkt und auf neuere Entwicklungen in der Wissenschaft eingeht.
In einem völlig neuen Kapitel würdigt Mayr-Harting die Arbeit von Bonifatius von Devon, dem größten Missionar des frühen Mittelalters, den er als Spiegel der englischen Geschichte bezeichnet. Mayr-Harting erweitert damit seine Darstellung des frühen angelsächsischen Christentums von der gregorianischen Mission des späten sechsten Jahrhunderts bis zur englischen Mission auf dem Kontinent im achten Jahrhundert, der vielleicht krönenden Leistung der frühen englischen Geschichte.