Die Apokalypse der Inka: Die spanische Eroberung und die Verwandlung der Andenwelt

Bewertung:   (4,6 von 5)

Die Apokalypse der Inka: Die spanische Eroberung und die Verwandlung der Andenwelt (Alan Covey R.)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch bietet eine detaillierte und nuancierte Untersuchung der Eroberungen zwischen den Spaniern und den Inkas und beleuchtet die komplexen Erzählungen und historischen Zusammenhänge beider Seiten. Es betont die Brutalität beider Parteien und die komplizierten Allianzen, die die Ergebnisse dieser Ereignisse prägten. Es wurde jedoch kritisiert, dass es nicht klar strukturiert ist, bestimmte Quellen bevorzugt und wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse über Geschlecht und Klasse vernachlässigt.

Vorteile:

Eingehende Analyse von Primärquellen
präsentiert parallele Erzählungen der Inkas und Spanier
erforscht die Komplexität der Inka-Gesellschaft und die gebildeten Allianzen
ein fesselnder Erzählansatz
hebt das dauerhafte Vermächtnis der Inka-Kultur hervor.

Nachteile:

Es fehlt eine klare Struktur
eine wahrnehmbare Voreingenommenheit gegenüber englischen Sekundärquellen
ignoriert wichtige wissenschaftliche Arbeiten zu Geschlechterideologien, Klasse und Konversion.

(basierend auf 2 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Inca Apocalypse: The Spanish Conquest and the Transformation of the Andean World

Inhalt des Buches:

Eine bedeutende neue Geschichte der spanischen Eroberung des Inkareichs, die in einem größeren globalen Kontext steht als bisherige Darstellungen.

Frühere Darstellungen des Untergangs des Inkareichs haben die Bedeutung der Ereignisse eines gewalttätigen Tages im November 1532 in der Andenstadt Cajamarca hochgespielt. Für die einen war das Wunder von Cajamarca, bei dem Francisco Pizarro und ein kleines Kontingent von Spaniern einen Inka gefangen nahmen, der ein Heer von mehreren zehntausend Mann anführte, ein Beweis für das Eingreifen der göttlichen Vorsehung. Für andere war das Ergebnis einfach das Resultat der europäischen technologischen und immunologischen Überlegenheit.

Die Inka-Apokalypse entwickelt eine neue Perspektive auf die spanische Invasion und die Umgestaltung des Inkareichs. Alan Coveys mitreißende Erzählung zeichnet die Ursprünge des Inkareichs und des spanischen Reichs nach und zeigt auf, wie der Glaube der Anden und der Iberer an das Ende der Welt den Zusammenprall der beiden Zivilisationen beeinflusste. Die spanische Eroberung war kein entscheidender Sieg auf dem Feld von Cajamarca, sondern ein unsicherer, zerstörerischer Prozess, der die Weltanschauungen der Menschen auf beiden Seiten des Konflikts umgestaltete. Die Überlebenden bauten das koloniale Peru auf, eine neue Gesellschaft, die weder das kaiserliche Erbe der Inka noch die anhaltende übernatürliche Kraft der Andenlandschaft vergaß.

Covey erzählt die bekannte Geschichte der Eroberung in einem größeren historischen und geografischen Maßstab als je zuvor. Diese reichhaltige neue Geschichte, die auf den neuesten archäologischen und historischen Erkenntnissen beruht, beleuchtet die Geheimnisse, die die letzten Tage des größten Imperiums im präkolumbianischen Amerika noch immer umgeben.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780190299125
Autor:
Verlag:
Einband:Hardcover
Erscheinungsjahr:2020
Seitenzahl:464

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