Bewertung:

Das Buch ist eine umfassende und gut recherchierte Studie über die Archäologie Südasiens von 6500 v. Chr. bis 300 v. Chr. und bietet neue Einblicke in die kulturelle Kontinuität und die Rolle der ländlichen Gebiete in der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung. Es ist sowohl für Fachleute als auch für interessierte Laien zugänglich, auch wenn die umfangreichen Verweise für manche Leser abschreckend wirken mögen.
Vorteile:⬤ Gut recherchiert und maßgebend
⬤ detaillierte Analyse
⬤ neue Einblicke in kulturelle Verbindungen
⬤ erhellende Diskussion über die Rolle ländlicher Gebiete
⬤ ausgezeichnete geografische Karten, die die Übersichtlichkeit erhöhen.
Könnte für manche zu spezialisiert sein; umfangreiche Verweise können irritierend sein.
(basierend auf 1 Leserbewertungen)
The Archaeology of South Asia
Dieses Buch bietet eine kritische Synthese der Archäologie Südasiens von der Jungsteinzeit (ca. 6500 v.
Chr.), als die Domestizierung begann, bis zur Verbreitung des Buddhismus zur Zeit des Maurya-Kaisers Asoka (3. Jahrhundert v. Chr.).
Die Autoren untersuchen das Wachstum und den Charakter der Indus-Zivilisation mit ihrer Stadtplanung, ihren ausgeklügelten Entwässerungssystemen, ihren großen Städten und ihrem internationalen Handel. Sie betrachten auch die engen kulturellen Verbindungen zwischen der Indus-Zivilisation und der zweiten, späteren Periode des südasiatischen Städtebaus, die im ersten Jahrtausend v. Chr.
begann und sich bis zum frühen ersten Jahrtausend n. Chr. entwickelte.
Neben der Untersuchung der Belege für die entstehende urbane Komplexität wird in diesem Buch den Interaktionen zwischen ländlichen und städtischen Gemeinschaften in ganz Südasien gleiches Gewicht beigemessen und die entscheidende Rolle der ländlichen Gebiete für die soziale und wirtschaftliche Entwicklung betrachtet. Die Autoren untersuchen, wie die Erzählungen von Kontinuität und Wandel in der Analyse der prähistorischen und frühgeschichtlichen archäologischen Zeugnisse Südasiens formuliert worden sind.