
The Aesthetics and Politics of Cinematic Pedestrianism: Walking in Films
Die Ästhetik und Politik des filmischen Fußgängerwesens: Walking in Films bietet eine umfassende Untersuchung der filmischen Ästhetik, die Filmemacher entwickelt haben, um die körperliche und affektive Erfahrung des Gehens in der Stadt zu reflektieren.
Es ist die erste Monografie, die sich der Geschichte des Kinos aus der Perspektive des Gehens nähert und sich dabei auf die Literatur der Stadtforschung, der Filmtheorie und der ästhetischen Philosophie stützt. Anhand einer Reihe von Fallstudien, die nuancierte Analysen weit verbreiteter Figuren wie Flaneur/Flaneuse, Vagabund und Nomade bieten, wird aufgezeigt, wie Filmemacher ihren Widerstand gegen repressive Strukturen durch die Darstellung des Gehens artikulierten: eine alltägliche, alltägliche Handlung, die dennoch transgressiv, kühn und unbezwingbar ist.
Durch die Linse von Henri Lefebvres Theorie des Raums, Michel de Certeaus Konzept der Fußgängerakte und Jacques Rancières Abhandlung über die Politik der Ästhetik zeichnet Walking in Films nach, wie sich das Kino im Gespräch mit dem mobilen Körper und den neuen Bildern, Stilen und Techniken, die dabei entstanden, entwickelte.