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Performance: Donald Cammell: Nic Roeg: Pocket Movie Guide
PERFORMANCE: DONALD CAMMELL: NIC ROEG: POCKET MOVIE GUIDE von Jeremy Mark Robinson.
Dieses Buch befasst sich mit Performance, einem Filmklassiker aus dem Jahr 1970, bei dem Donald Cammell und Nic Roeg gemeinsam Regie führten und in dem Mick Jagger, James Fox und Anita Pallenberg die Hauptrollen spielten. In den Nebenrollen spielten unter anderem Michele Breton, Ann Sidney, Johnny Shannon und Anthony Valentine. Eine perverse Liebesaffäre zwischen Homo Sapiens und Lady Violence", so beschrieben Jagger und Cammell Performance in ihrem Telegramm an den Präsidenten von Warners, Ted Ashley.
Performance war die Geschichte eines britischen Gangsters auf der Flucht, der im Keller der Villa eines zurückgezogen lebenden Popstars am Londoner Powis Square in Notting Hill untertaucht. Wie Blow-Up aus dem Jahr 1966 (Regie: Michelangelo Antonioni, Drehbuch: Antonioni, Tonino Guerra und Edward Bond) ist Performance ein klassisches Porträt der (britischen) Popkultur der späten 1960er Jahre und der Londoner Szene.
Das Buch enthält Kapitel über die Kultur-, Gangster- und Popmusikwelt von Performance, über die Regisseure Nic Roeg und Donald Cammell, über Mick Jagger und über Verbindungen zum Film, wie Kenneth Anger und Aleister Crowley.
Obwohl Donald Cammell nur wenige Titel als Regisseur vorweisen kann - Performance (1970), Demon Seed (1977), White of the Eye (1987) und Wild Side (1995) - bleibt er einer der faszinierendsten britischen Filmemacher.
In den Anhängen finden sich Filme, die mit Performance in Verbindung stehen, wie Sympathy For the Devil, Fitzcarraldo, The Man Who Fell To Earth und Stoned. Fans und Kritiker über Performance.
Vollständig illustriert (mit Bildern aus dem Film, aus Cammells und Roegs Filmen, von den Rolling Stones und aus der Zeit von Performance in den 1960er Jahren). Bibliografie, Filmografien und Anmerkungen. ISBN 9781861715012. 292 Seiten. www.crmoon.com JEREMY MARK ROBINSON hat zahlreiche kritische Studien verfasst, darunter Hayao Miyazaki, Arthur Rimbaud, Jean-Luc Godard und The Sacred Cinema of Andrei Tarkovsky, sowie literarische Monographien über: J. R. R. Tolkien, Samuel Beckett, Thomas Hardy, Andre Gide, Robert Graves und Lawrence Durrell.