Bewertung:

Derzeit gibt es keine Leserbewertungen. Die Bewertung basiert auf 2 Stimmen.
Damming the Colorado: The Rise of the Lower Colorado River Authority, 1933-1939
Bevor es eine Lower Colorado River Authority gab, floss der Colorado River frei und ungehindert von künstlichen Bauwerken durch Zentraltexas. Doch der Fluss konnte unberechenbar und gefährlich sein. In den ersten Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts gab es zahlreiche Versuche, den Fluss nutzbar zu machen und auszubauen. Einige Texaner wollten unbedingt, dass private Unternehmen dieses Ziel erreichten, aber die Aufgabe erwies sich als größer als die Ressourcen des privaten Sektors. Mitte der 1930er Jahre kam es zu einem kooperativen Ansatz zwischen Bund und Ländern, der zu Kontroversen, aber auch zu Ergebnissen führte.
John Adams beschreibt detailliert die Dynamik des Kampfes zwischen privaten Interessen und öffentlichen Institutionen um die Zusammenarbeit bei der Zähmung des Colorado. Die Weltwirtschaftskrise schränkte das für groß angelegte Sanierungsprojekte verfügbare Privatkapital weiter ein, doch der New Deal unterstützte die Bemühungen. Mit Hilfe erfahrener texanischer Politiker in Washington wurden Millionen von Dollar an Bundesmitteln in die Lower Colorado River Authority geleitet. Die Lower Colorado River Authority schuf ein System von Dämmen, Stauseen und Wasserkraftwerken.
Durch intensive Recherchen in Primärdokumenten, darunter vier Sätze von Präsidentenpapieren, sowie in staatlichen und nationalen Archiven konnte Adams die Entwicklung des Abkommens und der Beziehungen zwischen privaten Versorgungsinteressen, Naturschützern und Politikern nachzeichnen, die schließlich zum Aufstauen des Colorado führten und den Präzedenzfall für staatlich finanzierte Wasser- und Rückgewinnungsprojekte im Westen weiter zementierten.