Bewertung:

Im Mittelpunkt des Buches steht Detective Nobuhito Natsume, ein ungewöhnlicher japanischer Detektiv, der in einer Reihe von Kurzgeschichten vorgestellt wird. Natsumes Charakter wird eher aus der Perspektive von Kriminellen als aus der Perspektive traditioneller Detektivarbeit erkundet, wobei der Schwerpunkt auf Dialogen und aktuellen Themen liegt. Während das Erzähltempo ruhig und nachdenklich ist, empfinden manche Leser die Handlung aufgrund ihrer Ordentlichkeit als zu konstruiert.
Vorteile:⬤ Einzigartige Perspektive auf Detektivgeschichten
⬤ Nachdenkliches und ruhiges Tempo
⬤ Packende Charakterentwicklung
⬤ Spricht aktuelle und komplexe Themen an.
Der Plot könnte sich zu sauber und konstruiert anfühlen; weniger Fokus auf traditionelle Detektivarbeit und Beweissammlung.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
A Cop's Eyes
Das Grauen scheinbar gewöhnlicher Menschen, die schreckliche Dinge tun, kann die Augen ebenso scheinbar gewöhnlicher Menschen erfordern, um es zu sehen.
Der große, sanftmütige Natsume arbeitete früher mit gestörten Kindern in einer Erziehungsanstalt, gab aber mitten in seiner Karriere auf, um Polizeibeamter zu werden. Diejenigen, die ihn kannten, fragen sich, warum der sanftmütigste aller Männer, dessen Berufung es war, Vertrauen in die Menschen zu haben, nun beruflich an ihnen zweifelt. Die Wahrheiten seines Weges entfalten sich in sieben sorgfältig ausgearbeiteten Kapiteln, von denen jedes für sich genommen eine Kurzgeschichte ist, die auch den erfahrensten Leser bewegen und begeistern kann.
Entschlossenheit, nicht Rache, beseelt A Cop's Eyes, in dessen Mittelpunkt weder gut platzierte Schläge noch verblüffende forensische Kunststücke stehen, sondern die hartnäckige zwischenmenschliche Dimension der Detektivarbeit. Natsume ist ein Anti-Held, der sich von den Protagonisten des Noir völlig unterscheidet, das Yin zu Dirty Harrys Yang. Er wird Fans von Robert Parker und dem verstorbenen Peter Falk als Lt. Columbo begeistern.